Bei einem Lawinenunglück in Österreich war ein 34-Jährige aus Singen lebendig begraben worden, er konnte allerdings nach 97 Minunten gerettet werden. (Symbolbild) Foto: ZEITUNGSFOTO.AT

Er war am Mittwoch in Österreich von einer Lawine rund 230 Meter mitgerissen und in mehr als zwei Metern Tiefe von den Schneemassen lebendig begraben worden, tags darauf geht es dem 34-Jährigen aus Singen bereits wieder gut.

Lech - Einen Tag nach der äußerst glücklichen Bergung eines baden-württembergischen Skifahrers aus einer Lawine in Österreich geht es dem 34-Jährigen gut. Der Mann stammt aus Singen (Kreis Konstanz).

„Er hat nur eine starke Unterkühlung und eine Lungenprellung erlitten und wird wohl bald aus dem Krankenhaus entlassen“, sagte ein Sprecher der Polizei in Lech am Donnerstag. Der Mann, der als Saisonkraft am Arlberg arbeitet, war am Mittwoch von einer Lawine rund 230 Meter mitgerissen und in 2,25 Meter Tiefe von den Schneemassen lebendig begraben worden.

„Er hatte unvorstellbares Glück, dass in der Sturzbahn weder Bäume noch Felsen waren“, sagte der Polizeisprecher weiter. Obendrein erstickten Opfer normalerweise sehr schnell im Lawinenkegel, wo selbst Pulverschnee zu einer betonharten Masse werde. Der 34-Jährige war nach 97 Minuten geborgen worden. Die 50 Retter, die nach dem Verschütteten gesucht hatten, seien bei der Bergung extrem überrascht und gerührt gewesen, so die Polizei.

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