Bei dem Erdbeben am Samstag wurde das Basislager am Mount Everest von einer Lawine getroffen. Foto: EPA

Dem deutschen Bergsteiger Ralf Dujmovits gehe es laut einer Sprecherin seines Büros in Bühl gut. Dujmovits war mit einer Expedition am 5. April zum Mount Everest aufgebrochen.

Bühl - Nach der Erdbebenkatastrophe in Nepal ist der deutsche Bergsteiger Ralf Dujmovits wohlauf. Wie es mit seiner Expedition weiter geht, ist aber ungewiss. Eine Sprecherin seines Büros in Bühl sagte am Montag, dem 53-Jährigen gehe es gut, sie habe am Wochenende zweimal Kontakt mit ihm gehabt. Die Kommunikation über Satellitentelefon sei aber schwierig.

Der Bergsteiger war am 5. April zum Mount Everest aufgebrochen, dem mit 8848 Metern höchsten Berg der Welt. Dujmovits, der bereits alle 14 Gipfel über 8000 Meter Höhe bestiegen hat, wollte zusammen mit einer internationalen Gruppe ohne Sauerstoffflasche den Gipfel erreichen. Dabei wurde er am Samstag von dem Erdbeben überrascht. Eine Lawine traf auch das Mount-Everest-Basislager, dort wurden mindestens 22 Menschen getötet.

Zwei deutsche Bergsteiger haben nach der Erdbebenkatastrophe nach eigenen Angaben ihren Aufstieg zum Mount Everest abgebrochen. Luis Stitzinger und Alix von Melle aus Füssen im Allgäu begründeten ihren Entschluss am Montag im Internet mit Respekt und Mitgefühl für die Toten und ihre Angehörigen.

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