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Lauterbach Vereinsvertreter besprechen Terminkalender für 2021

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Ob es 2020 überhaupt einen Weihnachtsmarkt geben wird, ist aktuell noch nicht ganz klar. Was feststeht: Falls ja, wird er wohl anders aussehen als im vergangenen Jahr.Archivfoto: Bohro Foto: Schwarzwälder Bote

Lauterbach. Bürgermeister Norbert Swoboda hat zahlreiche Vertreter der Lauterbacher Vereine zu einer Termin-Besprechung im Hotel "Sieben Linden" begrüßt. Die Vereinsvertreter-Besprechung fand im Rahmen einer Sitzung des gemeinderätlichen Ausschusses für Verwaltung, Vereine, Familie und Soziales statt.

Hauptamtsleiter Andreas Kaupp bat, der Gemeinde Änderungen und Ergänzungen im Jahreskalender regelmäßig mitzuteilen. "Wichtig ist es auch, die Terminänderung mit der Lokalität –­ gerade bei Veranstaltungen im Gemeindehaus – mit dem Hausmeister abzustimmen", betonte Kaupp. Anschließend gab er einen Überblick über sämtliche Termine 2021, die die Vereine vorab bereits gemeldet hatten. "Da es keine Überschneidungen gab, konnte der Terminkalender rasch abgearbeitet werden", freuen sich die Vereinsverantwortlichen. Der Kalender wird Ende des Jahres veröffentlicht. Bis dahin könnten Änderungen noch berücksichtigt werden, so Kaupp. Er nannte außerdem die Daten einiger Dorffeste in der Umgebung.

Dorffest

Auch um das Lauterbacher Dorffest, das 2022 das nächste Mal stattfinden soll, ging es bei der Besprechung. Swoboda betonte, dass der "ideale Termin" vom 25. und 26. Juni ausscheide, weil dort bereits das Stadtfest Schramberg und das Dorffest in Dunningen gefeiert würden. Weitere denkbare Termine Anfang/Mitte Juni seien unpassend, weil sie mit Pfingsten und den Schulferien kollidierten. Letztlich kristallisierte sich heraus, das alle vier Jahre stattfindende Dorffest am Wochenende vom 18. und 19. Juni 2022 zu feiern.

Weihnachtsmarkt

Trotz der aktuell schwierigen Rahmenbedingungen soll bislang am Weihnachtsmarkt am 28. November festgehalten werden. Einige Vereine allerdings sagten ihre Teilnahme bereits in der Sitzung ab. Dennoch gab es Überlegungen, den Weihnachtsmarkt dezentral an verschiedenen Stellen im Ort zu feiern. Der Bürgermeister kündigte an, dazu demnächst eine Umfrage bei den Vereinen und privaten Anbietern zu starten. Die Rückmeldungen sollen dann entscheiden, "ob ein Weihnachtsmarkt in diesem Jahr möglich ist".

750-Jahr-Feier

Swoboda ging auf die erstmalige sichere Erwähnung von Lauterbach im Jahr 1275 ein. Er kündigte an, dass damit 2025 das Jubiläum "750 Jahre Lauterbach" gefeiert werden soll.

Narrenzunft

Rolf Buchholz teilte mit, dass die Narrenzunft 2024 75 Jahre alt wird. "Die Zunft hat sich deshalb beim Narrenfreundschaftsring Schwarzwald-Baar-Heuberg um die Ausrichtung des Ringtreffens 2024 beworben und auch den Zuschlag erhalten", freute er sich. "Eine solch große Veranstaltung ist nur mit der Mitwirkung vieler Vereine machbar", sagte er. Bereits im kommenden Jahr soll es daher eine Infoveranstaltung für alle Vereine geben, so Buchholz.

Männergesangsverein

Ulrike Quade kündigte an, dass der Männergesangverein 1872 im Jahr 2022 sein 150-jähriges Vereinsjubiläum feiern wird. In welchem Rahmen und mit welchen Programm sei derzeit noch unklar.

Organisatorisches

Die Schulleitung wünsche, so informierte Norbert Swoboda, dass sämtliche Vereinsveranstaltungen, die in der Grundschule stattfinden, mit ihr abgesprochen werden. Ausgenommen seien regelmäßige Termine wie etwa Proben.

Nach Absprache mit der Verwaltung beziehungsweise mit Hausmeister Volker Becker bestehe aufgrund der Corona-Pandemie aktuell die Möglichkeit, das Gemeindehaus zu nutzen – sofern Termine frei sind. Das Angebot gelte für Proben, aber etwa auch für Hauptversammlungen. Letztere seien, so erklärte Swoboda auf Nachfrage von Walter Fehrenbacher, derzeit nicht zwingend vorgeschrieben. Vorsitzende und Gremien könnten geschäftsführend tätig sein.

Anregungen

Sonja Rajsp brachte die Idee auf, auf dem Rathausplatz, wo die Voraussetzungen nun gegeben seien, eine Boule-Dorfmeisterschaft auszurichten. "Vielleicht kann daraus sogar ein neuer Verein entstehen", meinte sie.

Benedikt Molitor fragte an, ob es möglich sei, den Gymnastikraum der Schule für einzelne Gruppen des TSV zu nutzen. "Der TSV wäre bereit, entsprechende Reinigungsarbeiten vor und nach den jeweiligen Terminen durchzuführen", betonte er. Die Verwaltung will dieses Ansinnenlaut Mitteilung mit der Schulleitung absprechen.

Abschließend bedankte sich der Bürgermeister bei den Vereinsvertretern "für die gelungene Zusammenarbeit zum Wohle der ganzen Gemeinde". Er erwähnte das Sommerferienprogramm, das erneut – ­wenn auch in abgespeckter Version – angeboten wurde. Auch Volker Becker als neuen Hausmeister des Gemeindehauses schloss er in seinen Dank ein.

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