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Lauterbach "Talent ist ohne Zweifel vorhanden"

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Bernhard Rüth (stehend) sowie Jürgen Bornschein (links daneben) mit Ehefrau Iris hatten zum Kunstgespräch geladen. Foto: Borho Foto: Schwarzwälder Bote

Im Rahmen der Ausstellung "Jürgen Bornschein – Malerei 2000 bis 2018" hat in der Galerie Wilhelm Kimmich eine etwas andere Führung stattgefunden.

Lauterbach. Der Grafikdesigner Jürgen Bornschein stellte sich den Fragen von Kreisarchivar Bernhard Rüth.

Die retrospektivische Ausstellung des Künstlers zeigt rund 40 Werke. Entstanden sind sie in den Jahren 2000 bis 2018. Das Hauptaugenmerk gilt dabei mehreren Ländern von Afrika, aber auch Italien. Der 1939 in Stuttgart geborene Künstler ist ein vehementer Verfechter von Leo Schobinger. So gesehen ist Jürgen Bornschein kein Autodidakt. Vielmehr ist er dem schwäbischen Expressionismus verschrieben und war immer künstlerisch tätig. Zahlreiche Zeichnungen geben Zeugnis.

Seit dem Jahr 2000 kann er sich voll und ganz der Malerei widmen, der er sich zuvor "nebenher" verschrieben hatte. Doch schon in der Berufsschule wurde Bornschein bestätigt: "Talent ist ohne Zweifel da." Dabei stellte er stets den Menschen in den Mittelpunkt. Aktzeichnen war daher eines seiner Stilmittel.

"Kunst hat mit Talent zu tun", bescheinigte ihm Kreisarchivar Bernhard Rüth. Der Künstler zeige seine Vorliebe für Acrylfarben. Putz trage die Farben sehr gut. In Putzemulsionen entstehen in Mischtechniken samtige Farben. Klare Linien erinnerten an den Designer.

Der Künstler nannte vier Farben – seidig und pastellartig – als Lieblingsfarben. Mit diesen entsteht seine Kunst der leisen Töne. Dabei gehören seine Bilder der gegenständlichen Malerei an, schreiende Gegensätze gehören nicht zu seinen Werken.

Tunesien und Marokko: Darstellungen aus Afrika zu sehen

Der Künstler ist auf der Gratwanderung der Sublimierung unterwegs. Seine Bilder aus Afrika hätten sie gefunden, die Sublimierung. Doch gibt es auch ein Bauchgefühl? Wie ist der Unterschied zwischen Kopf und Bauch zu sehen? "Zeichnen von Grund auf" lautet eine der Theorien.

Besonders die Werke aus Marokko und Tunesien haben die Figuration bis an die Grenzen ausgereizt. "Die Linien sind dem Künstler wichtig", so Bernhard Rüth. Die menschliche Figur, das Kernthema des Künstlers, sei allgegenwärtig.

Im Aufgang der Galerie sind rund 20 Werke zu sehen. Die Galerie ist samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung in der Lauterbacher Galerie kann noch bis zum 17. Februar besichtigt werden.

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