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Lauterbach Schafgarbe und Brunnenkresse: Natur erkunden mal anders

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Entlang des Weges gab es für die Wanderer im Schwarzenbach viel zu entdecken. Foto: Schwarzwaldverein Foto: Schwarzwälder Bote

Lauterbach. Die Familiengruppe des Schwarzvereins Lauterbach hat sich zur Kräuterwanderung mit Anita Aberle-Schwenk am Christleshof Tennenbronn getroffen.

Aufgrund der Coronasituation konnte sich nur eine kleine Gruppe auf die lehrreiche Wanderung auf den Weg im Schwarzenbach machen. Die Kräuterpädagogin erklärte den interessierten Teilnehmern die große Vielfalt von heilenden und wohlschmeckenden Wildkräutern auf dem Rundweg.

Brennnesselsamen sind ein echtes Superfood

Am Bachrand fand die Wandergruppe das Mädesüß und die Brunnenkresse. Unweit entfernt wuchs in großen Mengen das ungeliebte Springkraut – aber wer hätte gedacht, dass die Samen des Springkrauts richtig gut nach Nuss schmecken?

Entlang des Weges wurden Spitzwegerich, Löwenzahn, Sauerampfer, Wiesenbärenklau, Scharfgabe und Wiesenlabkraut entdeckt. Von jedem Kräuterlein sammelten die Teilnehmer Blätter, um daraus später ein Kräutersalz herzustellen.

Die Kräuterexpertin erzählte viel Wissenswertes über die Verwendung und die Wirkung der gefundenen Kräuter, zum Beispiel dass die Brennnesselsamen ein wahres Superfood und gut für die Verdauung sind. Das Mädesüß gibt einen prima Erkältungstee und die Brunnenkresse weist auf gutes Wasser hin.

Zurück auf dem Christleshof wurden die Kräuter gewaschen, klein geschnitten und in einen Mörser gefüllt. Dem Kräutergemisch wurde grobes Steinsalz hinzugegeben. Mit dem Stößel musste solange gedrückt und gerieben werden, bis die frischen Kräuter und das Salz ganz fein gemahlen waren. Alle Teilnehmer waren begeistert, ein selbst gemachtes, gesundes Kräutersalz mit nach Hause nehmen zu können.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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