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Lauterbach Reminiszenz an die Goldleistenfabrik

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Ein Bild der einstigen "Uhrengehäuse- und Goldleistenfabrik Lauterbach" hat Georg Buchholz in das Modell integriert.Foto: Fritsche Foto: Schwarzwälder Bote

Viel Zuspruch hat im Gemeinderat der Vorschlag der CDU-Fraktion für die Gestaltung des Rathausvorplatzes im Bereich der Bushaltestelle erhalten.

Lauterbach. Nicht leicht macht es sich der Rat mit der Gestaltung des Rathausvorplatzes, der eines der "Aushängeschilder" der Gemeinde darstellt, schließlich muss man lange damit leben. In den vergangenen Sitzungen ist mehrfach über die Gestaltung der "Neuen Ortsmitte/Rathausvorplatz" diskutiert worden, es wurden verschiedene Beschlüsse zur "Möblierung" der "guten Stube" der Gemeinde gefasst. Offen geblieben war der Bereich, in dem bisher die Bushaltestelle an der Landesstraße geplant war. Man war sich einig, das dort so etwas wie ein "Eyecatcher" die Blicke der Besucher von Lauterbach auf die "Neue Ortsmitte" lenken sollte.

Am Dienstagabend ist das Gremium in dieser Sache einen entscheidenden Schritt weitergekommen: Die Verwaltung hatte als Entscheidungsgrundlage die Ideen zusammengefasst, die sich im Nachgang zu den bisherigen Beratungen ergeben haben.

Der erste Vorschlag stammte von Stefan Weinmann (UBL): Eine Überbauung der Landesstraße. Die Anbindung an die Felswand würde aus seiner Sicht die Stellung Lauterbachs als "Tor zum Schwarzwald" untermauern und dem durchfahrenden Betrachter in bleibender Erinnerung bleiben. Die Gemeindeverwaltung hat bei Polizei, Straßenbauamt und weiteren zuständigen Fachbehörden Stellungnahmen eingeholt: Eine Umsetzung wäre möglich – jedoch aus Sicht der Verwaltung zu nicht unerheblichen Kosten.

Einen weiteren Vorschlag legte Architekt Christof Weigel vor: überdachte Sitzgelegenheiten mit einer daneben aufgestellten Stele mit schwarzwaldtypischer Holzschindelverkleidung. In die Stele sind eine Vitrine für Aushänge und ein Digitalmonitor integriert. Weigel hat auch die Kosten geschätzt: circa 30 000 Euro für die Überdachung, 17 000 Euro für die Willkommensstele mit Wappen, 2000 Euro für die Vitrine und 13 000 Euro für den Monitor. Aus Sicht des Straßenbauamts würden "straßenrechtliche Belange" dieser Variante nicht entgegenstehen.

Die CDU-Fraktion hat sich ebenfalls intensiv mit dem Thema beschäftigt und einen konkreten Vorschlag erarbeitet. Ergebnis ist ein Modell im Maßstab 1:10, das Gemeinderat Georg Buchholz angefertigt hat und in der Gemeinderatssitzung vorstellte: Rahmenartige Strukturen sind die vorherrschenden gestalterischen Elemente. "In Anlehnung an die einstige benachbarte Uhrengehäuse- und Goldleistenfabrik", erläuterte Buchholz. Auch die von Sonja Rajsp vorgeschlagene digitale Landkarte ließe sich leicht integrieren. Außerdem wäre denkbar, die Dachelemente mit Solarmodulen zu bestücken, um eine preisgünstige Beleuchtung zu ermöglichen. "Nach Aussage fachkundiger Kollegen in der Reihe der CDU-Gemeinderäte ergeben sich für die statische und bauliche Ausführung keine Probleme. Nach vorläufiger Schätzung kann eine kostengünstige Lösung erreicht werden", hatte der CDU-Fraktionsvorsitzende Rolf Buchholz in einem der Sitzungsvorlage beiliegenden Schreiben versichert. Auch würde sich die CDU-Fraktion in die weitere Planung einbringen.

"Eine tolle Idee", fand Doris Moosmann. Die Rahmen schafften eine Verbindung zum dahinter liegenden Rathaus. "Interessanter Vorschlag", meinte Ansgar Fehrenbacher (UBL). Und Sonja Rajsp, der auch Weinmanns Idee gefallen hatte, überlegte: "Vielleicht kann man beide Vorschläge verbinden und einen Rahmen über die Straße ziehen".

Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass auf der Grundlage des CDU-Modells weitergearbeitet werden soll. Die CDU-Fraktion wird eine Kostenschätzung erarbeiten. "Ich bin positiv überrascht von den Vorschlägen. Wir haben einen kreativen Gemeinderat in Lauterbach", schloss Bürgermeister Norbert Swoboda den Tagesordnungspunkt.

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