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Lauterbach Ralf Vosseler sagt leise "Servus"

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Ralf Vosseler (Mitte) wurde vom Vorsitzenden des Musikvereins, Johannes Geprägs (links) und Bürgermeister Norbert Swoboda feierlich verabschiedet. Foto: Borho Foto: Schwarzwälder Bote

Die Spatzen pfeifen es schon längst von den Dächern: Ralf Vosseler ist nur noch bis 31. Dezember Dirigent bei der Lauterbacher Eintracht.

Lauterbach. Eigentlich wollte Ralf Vosseler zunächst Verwaltungsfachmann werden, doch seine musikalische Begabung ebnete ihm den Weg in diesem Bereich. Wie Bürgermeister Norbert Swoboda mitteilte, hat Ralf Vosseler diesen Weg gewählt und ihn zu einem hervorragenden Musiker werden lassen.

In der Blasmusikhochburg Lauterbach und Sulzbach habe er sich wohlgefühlt. Vier Musicals und viele tolle Ideen seien ein eindrucksvolles Zeugnis. "Ich bin froh, dass du in Lauterbach bleibst", habe sein Entschluss vor Jahren gelautet, so Norbert Swoboda.

Wie der Vorsitzende des Musikvereins, Johannes Geprägs, erwähnte, war Ralf Vosseler einst Mitbegründer der Bläserjugend. Des Weiteren werde über die Konzertreise 2001 nach Riva, wo Lauterbach als bestes deutsches Orchester fungierte, noch heute viel gesprochen. "Ralf hat in diesen 20 Jahren viel Neues eingeführt", sagte Geprägs.

Davon zeugten eindrucksvoll Stuhlkonzerte, Konzertbekleidung, Kirchenkonzerte und nicht zuletzt die Musicals "Freude", "Franziskus", "Best of König der Löwen" und aktuell "Best of Aladdin".

Zum Abschied einen Marsch komponiert

In den vergangenen Jahren sei der Verein zudem viel in Europa unterwegs gewesen. Johannes Geprägs nannte die Stationen Niederstetten, Elspe, Büsserach und Rauenburg. Beim deutsch-französischen Familientag in Donaueschingen hat die "Eintracht" gespielt und später habe man den ersten Platz bei der Marschmusikbewertung in Winzeln erreicht.

Die Ausbildung der Jugend habe Vosseler besonders am Herzen gelegen. Unzählige D-Lehrgänge geben ein Beispiel dafür ab. Als Kreisverbands-Dirigent habe er stets einen guten Draht zum Kreisverband.

"Ralf ist und bleibt ein musikalisches Genie", so Johannes Geprägs. So sei er nicht nur Dirigent, sondern auch Mitglied, Freund und Vertrauensperson.

Unter der Leitung von Wolfgang Borho widmete Mathias Gronert höchstpersönlich zum Abschied den selbst komponierten Marsch "Finis coronat opus".

 

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