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Lauterbach Ortsmitte: CDU und UBL noch nicht einig

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Kontrovers ist im Gemeinderat über die beiden in der vorigen Sitzung präsentierten Gestaltungsvorschläge zur "Neuen Ortsmitte/Rathausplatz" diskutiert worden.

Lauterbach. Stefan Weinmann (UBL) hatte in der Sitzung am 7. Juli eine Überbauung der Landesstraße vorgeschlagen, die aus seiner Sicht die Stellung Lauterbachs als "Tor zum Schwarzwald" untermauern würde.

Und Georg Buchholz (CDU) hatte ein maßstabgetreues Modell mit Rahmenelementen angefertigt, als Reminiszenz an die einstige in der dortigen Nachbarschaft ansässige Goldleistenfabrik. Sein Modell wurde auch von Mitglieder der UBL-Fraktion positiv bewertet.

Einmütig wurde beschlossen, dass der Vorschlag der CDU weiterfolgt und eine Kostenschätzung dafür erstellt werden soll. Sonja Rajsp (UBL) hatte allerdings da schon den Gedanken eingebracht, ob man nicht beide Vorschläge verbinden und einen Rahmen über die Straße spannen könne.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung konnte Rolf Buchholz (CDU) jetzt wie vereinbart über das Ergebnis der Kostenschätzung berichten: 33 840 Euro würde die Realisierung des Modells von Georg Buchholz auf Grund der eingeholten Angebote kosten.

In der folgenden Diskussion brachte die UBL-Fraktion noch einmal die Idee eines die Straße überspannenden Bogens oder Rahmens ins Spiel. "Das ist ein schönes Modell, aber eine Überspannung der Straße wäre toll", erklärte Ansgar Fehrenbacher (UBL). "Zusätzlich zu den anderen Rahmen noch einer über die Straße, das wäre doch der Hammer", warb auch Rajsp für die Verbindung beider Vorschläge. Finanziell habe man doch bei den Kosten für das Modell von Buchholz noch einen Puffer.

Stefan Weinmann eilte zum Ratstisch und demonstrierte mit einem Winkelstück aus Metall am Modell von Buchholz, wie so etwas aussehen könnte.

Dann wurde klar, dass für den Vorschlag des Rahmenbogens über die Straße keine Kostenschätzung vorlag. Doch offensichtlich schienen Mitglieder der UBL-Fraktion das erwartet zu haben und zeigten sich enttäuscht. Es habe nie einen dokumentierten Auftrag an die Verwaltung gegeben, dass sie eine Kostenschätzung für eine rahmenähnliche Überbauung der Landesstraße machen lassen solle, verteidigte Bürgermeister Norbert Swoboda seine Mitarbeiter. Und die CDU-Fraktion meinte, es wäre die Aufgabe der UBL gewesen, eine Kostenschätzung für ihren eigenen Vorschlag zu erarbeiten.

Schwierige Statik

Generell taten sich CDU-Gemeinderäte schwer mit der Vorstellung, beide Vorschläge zu verbinden. So hielt es Rolf Buchholz aus statischen Gründen nicht für möglich, einen die Straße überspannenden und entsprechend stark zu dimensionierenden Rahmen am Modell von Georg Buchholz zu befestigen, das könne man vergessen. "Die beiden Modelle passen nicht zusammen und außerdem ist das kein Tor zum Schwarzwald, wir sind im Schwarzwald", erklärte auch Johannes Geprägs (CDU).

Georg Buchholz deutete an, dass er zwar nicht auf die "Urheberrechte" an seinem Modell pochen würde, falls ein zusätzlicher großer Rahmen dazu käme, aber auch er bezweifelte, dass die Statik passe. "Beides gehört nicht zusammen, dass eine ist eine Sache der Platzgestaltung, der Bogen ist eine werbetechnische Sache", stellte Hubert Nagel (CDU) fest.

"Ich kann die Blockadehaltung nicht verstehen, es ist letztlich alles nur eine Kostenfrage", entgegnete Ansgar Fehrenbacher. Schließlich würde das doch für die nächsten 30 oder 40 Jahre den Eingang zu Lauterbach präsentieren.

Die Einigung bestand schließlich darin, dass Weinmann seine Idee eines die Straße überspannenden Rahmens oder Bogens an das Modell von Georg Buchholz anpasst und damit integriert, sich dafür auch mit Buchholz abstimmt.

Dann kommt das Thema wieder auf die Tagesordnung des Gemeinderats.

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