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Lauterbach Kuh Franzi nun weit und breit bekannt

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Immer wieder machen Wanderer an der Weide halt, um Franzi mit ihren großen Hörnern zu bestaunen. Foto: Binder

Lauterbach - "Sie ist einfach eine nette Kuh", sagt Bodo Binder über seine Franzi. Das Schottische Hochlandrind hat nach unserer Berichterstattung, wie sie eine Wildsau tötete, viele Fans und eine enorme Bekanntheit gewonnen.

"Ständig werde ich auf Franzi angesprochen", so der Besitzer, der den ganzen Trubel augenzwinkernd zur Kenntnis nimmt.

"Wir wollen die Franzi sehen"

Doch mit dem Ansprechen nicht genug. Es klingelten bereits Leute bei Binders Haus. "Wir wollen die Franzi sehen", lautete der Wunsch, dem Bodo Binder gerne nachkam. Ein Rentner-Ehepaar aus Willstätt bei Kehl erhielt von ihm gar eine Führung über die Weiden des Oberbauernhofs. Binder fütterte Brot an Franzi und die Besucher durften die Tiere streicheln – und merkten, dass Franzi eigentlich sehr gutmütig und friedlich ist. Nur an besagtem Tag, als die Wildsau ihren Jungen zu nahe kam, verstand sie eben keinen Spaß.

Am Ende waren alle zufrieden: Das Ehepaar freute sich, dass sie Franzi einmal live erleben konnten. Sie brachten drei Tage später eine Flasche Wein als Dankeschön für die Führung vorbei.

Auch andere Personen machen immer wieder Halt, um Franzi mit ihren prächtigen Hörnern zu bestaunen. Wanderwege führen an der Weide vorbei und so können Franzi und ihre Freunde problemlos bestaunt werden.

YouTube-Kanal und Instagram-Seite

Zudem wurden viele Medien auf sie aufmerksam und berichteten – unter anderem die Jägerzeitung und regionale Tageszeitungen. Auch ein Fotograf will kommen und Franzi in das beste Licht setzen.

Einen Tierpark wolle er allerdings nicht eröffnen, stellt Binder klar. Und doch, die Menschen können künftig am Leben der Kühe und Geißen auf dem Oberbauernhof teilnehmen: Bodo Binder hat sowohl eine Seite auf Instagram als auch einen Youtube-Kanal eingerichtet. Dort erzählt er von Franzis Freunden – zum Beispiel von den Ziegen Zipfel, Bibi und Binchen – oder auch von den Zwillingstöchtern von Franzi. "Sie hatte insgesamt schon acht Kälble", erzählt Bodo Binder.

Franzi lässt der ganze Trubel um sich hingegen kalt: Sie mampft nach wie vor genüsslich ihr Futter und muht immer wieder fröhlich vor sich hin. Sie ist jeden Tag draußen und hat stets einen wachen Blick auf den Nachwuchs.

Franzi ist mit ihren zehn Jahren für eine Kuh nicht mehr ganz taufrisch, aber sie erhält auf dem Oberbauernhof natürlich ihr Gnadenbrot. Zwölf bis 15 Jahre alt kann so ein Schottisches Hochlandrind werden. Bis dahin kann sie mit ihren Freunden die Idylle auf den Weiden des Oberbauernhofs genießen – es sei denn, ihr kommt wieder eine Wildsau in die Quere.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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