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Lauterbach Knackpunkte: Umleitung und Busse

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Der Straßenbau in Richtung Sulzbach sollte eigentlich schon im Gange sein. Nun ist der Baubeginn für Ende September vorgesehen. Archiv-Foto: Dold Foto: Schwarzwälder Bote

Ohne Gegenstimme hat der Lauterbacher Gemeinderat die Zustimmung zur Vergabe des Ausbaus der K 5528 ab der Abzweigung zum Sportplatz in Richtung Sulzbach durch den Landkreis erteilt.

Lauterbach. Weil die Gemeinde mit verschiedenen Teilgewerken an dem vom Landkreis zu erteilenden Auftrag beteiligt ist, musste sie der Vergabe zustimmen. Nach dem neuen Zeitplan ist am 25. August die "Submission" (Frist zur Angebotsabgabe), der Zuschlag an den günstigsten Bieter am 15. September.

Geplant ist der Baubeginn am 28. September, spätestens Anfang Oktober. Bis zum Wintereinbruch soll gearbeitet und die Straße danach so hergerichtet werden, dass sie bis zum Ende des Winters behelfsmäßig befahren werden kann. Ein Datum für das Ende der Bauarbeiten wird noch nicht genannt, nur dass sie sich 2021 über einen längeren Zeitraum erstrecken werden.

Vollsperrung

Während der Bauarbeiten wird die Kreisstraße voll gesperrt und der Verkehr weiträumig umgeleitet. Die Anlieger im Baustellenbereich sollen allerdings ihre Häuser und Grundstücke entweder von oben oder unten erreichen können. Für den Busverkehr, vor allem für den Schülerverkehr von und nach Sulzbach, wird es allerdings problematisch. Eine Testfahrt mit einem großen Bus über Fohrenbühl/Moosenmättle/Sulzbach habe zwar ergeben, dass die Strecke fahrbar sei, allerdings sei für das Wendemanöver des Busses an der Einmündung Talweg ein Einweiser unbedingt erforderlich, hieß es in der Sitzung. Falls Ersatzlinien eingerichtet werden, brauche man ehrenamtliche Helfer für das Einweisen.

Teurer Ersatzverkehr

Da für den Ersatzverkehr ein zusätzlicher Bus gebraucht wird, laufen über die lange Bauzeit hohe Kosten auf. Der Gemeinderat muss also darüber entscheiden, ob der Ersatzverkehr trotzdem eingerichtet oder ob darauf verzichtet wird.

Im letzteren Fall müssten die Schüler zur Haltestelle Fohrenbühl oder gleich zur Grundschule, beziehungsweise den Haltestellen im Ort gebracht werden. Wird kein Bus eingerichtet, gibt es vom Landratsamt eine vergleichsweise geringe Kostenbeteiligung je Kilometer für die Eltern. Am Montag, 17. August, will der Gemeinderat ab 19 Uhr in einer Sondersitzung darüber beraten. Zum Bauablauf und Schülertransport ist am 16. September um 19 Uhr im Gemeindehaus eine Informationsveranstaltung für die Bürger geplant. Dann steht auch das ausführende Bauunternehmen fest.

Kreis verantwortlich

In der Diskussion über den Tagesordnungspunkt wurde deutlich, dass durch die letztlich realisierte Art der Umleitung (Ampel oder Einbahnstraßenregelung) mit Belastungen und auch Unwägbarkeiten (zum Beispiel ein früher Wintereinbruch) zu rechnen sei. "Dann muss der Kreis als Bauträger flexibel reagieren", erklärte Bürgermeister Norbert Swoboda.

"Wir fühlen uns abgehängt", klagte Stefan Weinmann (UBL) mit Blick auf die laufenden Gespräche der Verwaltung mit dem Landratsamt über diese Themen.

Swoboda erinnerte daran, dass sich an der im April 2019 vorgestellten und diskutierten Planung außer den Kosten nichts geändert habe und dass man bei etwaigen offenen Fragen spätestens in der Gemeinderatssitzung am 7. Juli beim betreffenden Tagesordnungspunkt darüber hätte diskutieren können. "Wir sollten nicht die heutige Vorlage zerrupfen und jetzt schon über den Tagesordnungspunkt vom 17. August diskutieren", schlug Hubert Nagel (CDU) vor. "Kreisstraße 5528, Ausbau, Vollsperrung, Entscheidung über die Einrichtung eines Ersatzbusverkehrs" steht dann als einziger Punkt auf der Tagesordnung.

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