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Lauterbach Kampf um die Flagge bleibt friedlich

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Wie in den vergangenen vier Jahren hatte sich eine Gruppe junger Erwachsener der Kirchengemeinde Lauterbach und Sulzbach zusammengetan, um für Kinder und Jugendliche zwischen neun und 15 Jahren eine Jugendfreizeit auf die Beine zu stellen.

Lauterbach. Unter dem Motto "High Five – Auf galaktischer Mission" machte sich die Gruppe mit dem Auto auf den Weg zum Bahnhof Rottweil und von dort mit dem Zug bis nach Bad Niedernau, wo nach einem Fußmarsch die Unterkunft "Haus Kalkweil" bei Rottenburg erreicht wurde. Nachdem die Zimmer eingeteilt und die ersten organisatorischen Dinge geklärt waren, ging es los mit dem Programm.

Halskette aus Specksteinen

Denn wie das Motto versprach, sollten die Kinder die gesamte Woche über die Möglichkeit haben, verschiedene Planeten zu erkunden. Am ersten Tag wurden darüber hinaus Halsketten aus Specksteinen gestaltet, Rucksackbeutel mit Textilfarben personalisiert oder gar eine kleine Tischtennisplatte gebastelt, an der man ganz alleine eine Runde spielen kann.

Es standen auch Geländespiele wie das sogenannte "Capture the Flag" auf dem Programm, bei welchem zwei Mannschaften zu Fuß versuchen müssen, die Flagge des jeweils anderen Teams in Besitz zu bringen – was der Ausdauer eines manchen Teilnehmerkindes, aber auch der Leiter einiges abverlangte. In den Pausen zwischen dem Programm gab es leckere Mahlzeiten, die von den Leitern selbst zubereitet worden waren. Anschließend konnten die Kinder Fußball spielen oder am Kiosk Schokolade, süße Tüten oder ein kühles Getränk erwerben. Ein weiterer Höhepunkt war ein aufblasbarer Pool.

Weil das Wetter die gesamte Woche über gut war, spielte sich auch das Programm ausschließlich im Freien ab – abgesehen von einem galaktischen Quiznachmittag und den letzten Abend. Weil während der ereignisreichen Tage ein Highlight das nächste jagte, vergaß die Reisegruppe manchmal die Zeit – so wurde den Kindern erst bei den Lagerfeuerabenden wieder klar, dass diese Woche nicht unendlich andauern kann.

"Schlag den Star"

Für den letzten Abend hatten sich alle Leiter etwas Besonderes einfallen lassen. So wurden die Lagerfahnen eingeholt und unzählige Luftballons mit Helium befüllt und im Anschluss zu einer langen Girlande gebunden, welche mit den Lagerfahnen eine Fotowand darstellte, die genutzt werden konnte, um Erinnerungsfotos zu schießen.

Außerdem wurde ein Programm getreu der Fernsehsendung "Schlag den Star" entwickelt und zu "Schlag deinen Leiter" umbenannt, welche es den Kindern ermöglichte, ihren Leitern in unterschiedlichen Spielen zu zeigen, was in ihnen steckt.

Nachdem auch dieser Abend sich dem Ende zugeneigt hatte, war es am letzten Morgen an der Zeit, die Koffer zu packen und das Haus zu putzen. Der Abschluss wurde am Gemeindezentrum Sonne gemacht. Auch wenn die Geschehnisse rund um das Covid-19-Virus besondere Vorsicht gerade im Hinblick auf die Hygiene erforderte und lange Zeit nicht klar war, ob die Kinder- und Jugendfreizeit stattfinden kann, waren doch alle Beteiligten froh, die zusätzlichen organisatorischen Anstrengungen unternommen zu haben.

So musste vorab ein Hygienekonzept, sowie ein Präventions- und Ausbruchsmanagement erstellt werden. Es wurde den Teilnehmern durch ein außerhalb des Hauses installiertes Waschbecken sowie Außentoiletten ermöglicht, sich regelmäßig die Hände zu waschen, sowie wenig Zeit im Haus zu verbringen.

Außerdem wurden mehrere Zelte eingepackt – so konnten die Mahlzeiten überhaupt erst ins Freie verlegt oder beinahe das komplette Programm dort umgesetzt werden. Eine kleine Vorhut von Leitern reiste hierzu bereits einen Tag früher an und baute diese Dinge auf. So konnte trotz Widrigkeiten eine Woche voller Spiel und Spaß veranstaltet werden und den Planungen im nächsten Jahr steht nichts mehr im Wege.

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