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Lauterbach "Ein Fest der Begegnungen"

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Die siebenjährige Julia King und der große Zauberer Ludger Hoffkamp. Foto: Schwarzwälder Bote

Die Kolpingsfamilie Lauterbach feierte ihr 100-jähriges Bestehen. Auf die Eucharistiefeier in der Pfarrkirche St. Michael folgte die Jubiläumsfeier im Gemeindehaus.

Lauterbach. Die Singgruppe der katholischen Kirchengemeinde sang zu Beginn "Wir sind Kolping – Menschen dieser Welt". An der Orgel brillierte Dorothea Eberhardt.

Der Einzug der fahnenschwingenden Vertreter von 16 befreundeten Kolpingsfamilien war beeindruckend. Die Zelebranten mit Präses Pfarrer Rüdiger Kocholl, Pfarrer i. R. Anton Cingia, Erzbischof Thomas Mar Koorilos, Diözesanpräses Walter Humm, Pfarrer i. R. Richard Schitterer und Pfarrer i. R. Josef Ziesel folgten.

"Die Familie ist die Wiege der Menschheit", sagte Thomas Mar Koorilos in seiner Predigt. Kocholl ging auf das Leben Kolpings ein. "Ohne Gott wird nichts besser", sagte er aus Überzeugung. Cingia war überzeugt: "Kolping setzt auf die menschlichen, inneren Werte". Humm betonte: "Ich freue mich, dass es in Lauterbach so viele mutige Menschen gibt, die sich zu Kolping bekennen."

Partnerschaft besteht seit 30 Jahren

Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Lauterbach, Hubert Nagel, führte aus: "Wir spannen ein weltweites Netz und schauen über den Tellerrand hinaus. Dies tut die Kolpingsfamilie Lauterbach mit der Partnerschaft zur Diözese Tiruvalla". Diese Partnerschaft belebe seit 30 Jahren die Beziehung zu den Menschen in Indien, die zu den Ärmsten der Armen gehörten.

Die Vorsitzenden Hubert Nagel und Hannes Buchholz begrüßten anschließend im Vereinshaus zahlreiche Gäste. Es sei ein Fest der Begegnungen. Ein Bläserquintett unterhielt mit dezent-sanften Weisen. Die Kolpingsfamilie Lauterbach gehöre zu den ältesten des Landes, stellte der Bezirksvorsitzende Walter Kirner aus Zimmern fest.

Bürgermeister Norbert Swoboda merkte an: 100 Jahre Kolpingsfamilie bedeuteten in ungezählten Fällen tatkräftige Mitwirkung an gesellschaftspolitischen Schwerpunkten. Die Leitidee des Sozialreformers Adolph Kolping sei bis in unsere Tage bewahrt und weiterentwickelt worden. Swoboda zitierte Heinrich Festing, siebter Nachfolger Adolph Kolpings mit den Worten: "Sozialer Wandel ist nach Kolping nicht durch Veränderung von Strukturen und schon gar nicht durch revolutionärem Umsturz aller bestehenden Verhältnisse möglich, sondern nur über die Veränderung des Menschen". Die Überzeugung Kolpings erweise sich als modern, nämlich dass nicht nur die sozialen Umstände, sondern vor allem das gesellschaftliche Bewusstsein zu ändern sei. Das Werk Kolpings sei deshalb auch heute noch Beispiel und Vorbild zugleich.

Erzbischof Thomas Mar Koorilos freute sich besonders, was die Gemeinde Lauterbach in dieser Richtung tue. Er sei dankbar und gedachte Eugen Buchholz und seinem Mitbruder Willibrord Weckenmann. Anschließend spielte der Musikverein Eintracht Lauterbach erstmals unter der Leitung von Thomas Rauber zum Frühschoppen den Marsch "Die Sonne geht auf".

Zum Abschluss zeigte der Clown Kampino alias Ludger Hoffkamp seine große Zaubershow. Hierbei vergaß er nicht, dass er vor Jahren in Lauterbach groß geworden ist.

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