Laura Brückmann fordert viel, vor allem volle Aufmerksamkeit von ihren Partnern. Hier tanzt die junge Frau, die ein Downsyndrom nicht bremsen kann, mit Johannes Blattner in Grégory Darcys Stück „Die innere Stimme“. Foto: Antony Sojka-Metcalfe/ASM

Laura Brückmann kam mit Trisomie 21 und einem großen musischen Talent auf die Welt. Inklusion in der Profikunst? Wie das aussehen könnte, macht der Weg der jetzt 30-jährigen Tänzerin deutlich.

Stuttgart/Freudenstadt - Seine Arme umrahmen die kleine Gestalt von hinten und geben den Impuls. Ihre Handgelenke und Finger antworten, als wären sie das filigrane Innenleben einer Knospe. Daraus entspinnt sich ein Dialog, der Tanz ist. Hier harmonieren zwei Körper mit sichtbarem Formwillen und musikalischem Gespür so mitteilsam miteinander, dass man als Zuschauer fast vergisst, wie ungewöhnlich dieses Tanzpaar ist. Denn die Partnerin des Tänzers Johannes Blattner, zuletzt beim Ballett Theater Pforzheim engagiert und nun freiberuflich auch als Choreograf und Tanzlehrer tätig, kam vor 30 Jahren mit Trisomie 21 auf die Welt. Und mit musischem Talent, wie sich zeigen sollte.

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