Der Verein „Latinos in Freudenstadt“ wurde vor wenigen Tagen gegründet. Das haben die Mitglieder jetzt vor.
Mit viel Enthusiasmus und dem Wunsch, die lateinamerikanische Kultur in der Region stärker sichtbar zu machen, wurde nun der Verein „Latinos in Freudenstadt“ gegründet, wie der Verein in einer Pressemitteilung berichtet.
Zwölf Gründungsmitglieder kamen zusammen, verabschiedeten die Satzung und wählten den ersten Vorstand. Die Mitglieder stammen aus Peru, Mexiko, Guatemala und Honduras und haben mittlerweile im Raum Freudenstadt eine neue Heimat gefunden.
Zur ersten Vorsitzenden wurde Catherine Rojas aus Peru gewählt. Clara Ruiz aus Mexiko übernimmt das Amt der zweiten Vorsitzenden, während Ana Ruiz, ebenfalls aus Mexiko, als Kassiererin fungiert. Das frisch gewählte Team steht laut der Mitteilung für Engagement, Gemeinschaftssinn und eine aktive Rolle der lateinamerikanischen Bevölkerung im Stadtleben.
Kultureller Reichtum
In ihrer Eröffnungsrede hob Rojas hervor, wie wichtig es sei, „Räume zu schaffen, in denen wir den kulturellen Reichtum unserer Länder zeigen und gleichzeitig Menschen unterstützen können, die aus den unterschiedlichsten Gründen nach Deutschland kommen – sei es für Studium, Arbeit oder Familie.“
Der Verein hat sich laut der Mitteilung zwei große Ziele gesetzt: Zum einen möchte er die lateinamerikanische Kultur in die deutsche Gemeinschaft hineintragen, zum anderen die soziale Integration lateinamerikanischer Einwanderer stärken. Geplant sind kulturelle Events, Workshops, Beratungsangebote für Neuankömmlinge sowie Austauschformate, die Brücken zwischen den Kulturen bauen sollen.
Beitrag für multikulturellen Zusammenhalt
Die Gründungsmitglieder betonen in der Mitteilung: „Die Entstehung von Latinos in Freudenstadt ist ein wichtiger Beitrag für den multikulturellen Zusammenhalt im Landkreis. Mit klaren Zielen und einer soliden Struktur blickt der Verein optimistisch in die Zukunft und hofft, schon bald zu einem lebhaften Treffpunkt für Familien, Studierende und Berufstätige verschiedenster lateinamerikanischer Herkunft zu werden.“