Im Bürgersaal in Sulz findet die Auszählung der Briefwahl statt. Von 1996 angeforderten Briefwahlen kamen 1883 zurück. Foto: Schwind

Obwohl in einigen Ortsteilen von Sulz die AfD die meisten Wählerstimmen bekam, kommt die Union auf 36,2 Prozent der Erststimmen – und legt somit um 5,8 Prozentpunkte zu.

Es hat sich etwas getan. Lagen bei der vorherigen Landtagswahl 2021 in Sulz die Grünen mit 25,9 Prozent fast gleichauf mit der CDU, die auf 25,3 Prozent kam, haben sich die Balken im Jahr 2026 verändert.

 

Nach Auszählungen der einzelnen Wahllokale sowie der Briefwahl-Unterlagen steht die CDU bei 36,2 Prozent der Erststimmen, die AfD mit 28,8 Prozent knapp dahinter. Die Grünen sind mit 14,1 Prozent deutlich abgeschlagen, die FDP hat mit 7,7 Prozent nur knapp die Hürde gerissen – fünf Jahre zuvor brachte sie es immerhin auf 17 Prozent, ein beachtliches Ergebnis. Enger ist es für die SPD, die die Fünf-Prozent-Hürde in Sulz mit 5,1 Prozent gerade noch gerissen hat. Die Linke hätte es mit 3 Prozent aus Sicht der Sulzer nicht in den Landtag geschafft – ebenso wenig das BSW mit 1,8 Prozent.

AfD liegt teilweise vorne

Im Wahlbezirk Breite/Weiler liegt die AfD – ohne die Stimmen der Briefwähler eingerechnet – mit 33,7 Prozent der Erststimmen vor der CDU, die 27,8 Prozent auf sich vereinigen kann, die Grünen kommen auf 12,8 Prozent, SPD auf 9,4 Prozent. In der Stadt links des Neckars sind die Ergebnisse ähnlich. 31,5 Prozent stimmen für die AfD, 27,9 Prozent für die Union. Grüne liegen mit 15,1 Prozent vor SPD (5 Prozent) und FDP (5,9 Prozent).

Auf Kastell stimmen 32,6 Prozent der Wähler für den Kandidaten der AfD, für den CDU-Politiker entscheiden sich nur 29,3 Prozent. Bei Grünen sind es 19,7 Prozent, bei SPD 5 Prozent, FDP 7,1 Prozent. Beachtlich ist die Differenz hingegen in Renfrizhausen. Hier vereint die AfD 40,8 Prozent der Erststimmen, während sich nur 26,7 Prozent für die Union entscheiden. Grüne kommen auf 12,3 Prozent, SPD auf 5,8 Prozent und FDP auf 5,5 Prozent.

CDU holt meiste Stimmen

Auch im benachbarten Mühlheim liegt die AfD mit 37,1 Prozent vorne, dann die CDU mit 32,2 Prozent, Grüne mit 16 Prozent, SPD mit 4,6 Prozent und FDP mit 6 Prozent.

In Holzhausen votiert die Mehrheit von 39,1 Prozent für die AfD, für die CDU entscheiden sich 36,2 Prozent der Wähler. Grüne (9,9 Prozent), SPD (3,1 Prozent) und FDP (5,7 Prozent) liegen im einstelligen Bereich.

Anders sieht es auf der Schillerhöhe aus. Hier liegt die CDU mit 41,9 Prozent vorne, die AfD folgt mit 27,6 Prozent, dahinter Grüne (13,3 Prozent), SPD (3,9 Prozent) und FDP (6,3 Prozent). In Bergfelden liegt die CDU vorne (36,8 Prozent), gefolgt von AfD (30,4 Prozent), Grüne (12,7 Prozent), SPD (3,4 Prozent) und FDP (8,4 Prozent). In Dürrenmettstetten wählen 45,3 Prozent die CDU, danach kommt AfD (24,4 Prozent), Grüne (9,1 Prozent), SPD (5,9) und FDP (7,7 Prozent).

69 Prozent gehen wählen

In Fischingen entscheiden sich 34,4 Prozent für die CDU, es folgt die AfD (31,6 Prozent), SPD und SPD mit jeweils 4,6 Prozent. In Glatt erhält die CDU ebenfalls mit 36,1 Prozent der Stimmen die Mehrheit, danach die AfD mit 29,5 Prozent, die Grünen mit 13,2 Prozent sowie SPD mit 2,6 Prozent, die FDP verbucht einen Achtungserfolg von 10,6 Prozent.

In Hopfau liegt die CDU mit 38,1 Prozent vorne, auf Platz zwei die AfD mit 26,8 Prozent, die Grünen haben 17,3 Prozent. Die SPD kommt auf 4,8 Prozent, die FDP auf 4,3 Prozent. In Sigmarswangen erhält die CDU 36,8 Prozent der Stimmen, die AfD 30,9 Prozent, Grüne 13,2 Prozent, SPD 3,9 Prozent und FDP 3,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung in Sulz lag bei 69 Prozent.