Wahlkabine und Wahlurne standen in Egenhausen im Rathaus. Foto: Jansen

Die Wahl in Egenhausen fiel klar für die Christdemokraten aus. Auf dem zweiten und dritten Platz landeten AfD und die Grünen.

Die CDU hat bei der Landtagswahl 2026 in Egenhausen mit 37,7 Prozent die meisten Stimmen geholt, deutlich vor der AfD, für die sich 29,7 Prozent der Egenhäuser Wähler aussprachen. Das ergibt das vorläufige amtliche Endergebnis. Die meisten Erststimmen – erstmals wurden Kandidat und Partei getrennt gewählt – erhielt Carl Christian Hirsch für die CDU mit 41,7 Prozent (491 Stimmen), gefolgt von Miguel Klauß mit immerhin 30,1 Prozent der Stimmen (354).

 

9,4 Prozent sprachen sich für Grünen-Kandidat Fynn Rubehn aus (115 Stimmen), 6,5 für Daniela Steinrode (SPD, 77 Stimmen) und 2,2 für Linken-Kandidat Thomas Hanser (26 Stimmen). Mit 4,8 Prozent der Stimmen (44) war Bündnis-C-Kandidat Markus Bender aus dem Rennen gegangen. Stephan Schaible von der Werte-Union wollten hingegen nur zwei Egenhäuser (0,2 Prozent) im Amt sehen.

Sieg für CDU, stärkster Zuwachs für die AfD

Die stärkste Kraft bleibt im Vergleich zu 2021 gleich. Damals holte die CDU in Egenhausen die meisten Stimmen (35,4 Prozent) und konnte damit gegenüber 2021 gewinnen: 2,3 Prozentpunkte mehr konnten die Christdemokraten für sich gewinnen. Die AfD hingegen konnte den größten Zuwachs verzeichnen: Stolze 12,3 Prozentpunkte wuchs ihr Wahlergebnis auf 29,7 Prozent.

Der Weg zum Wahlraum Foto: Jansen

Sehr viel verloren hat hingegen die FDP: 7,3 Prozentpunkte verloren die Liberalen seit der vergangenen Landtagswahl im Jahr 2021 und stürzten damit von 10,5 Prozent auf grade Mal 3,2 Prozent ab. Direktkandidat Johannes Feldmann konnte auch nicht die fünf Prozent reißen: 4,8 Prozent der Egenhäuser, also 38, machten ihr Kreuz bei seinem Namen. Auch die Grünen mussten einen herben Verlust von 5,6 Prozentpunkten hinnehmen und erhielten noch 15,3 Prozent der Zweitstimmen. Wird die reine Personenwahl angelegt, war es sogar ein Abfall von 11,1 Prozent des Stimmenanteils.

1604 Wähler hätten wählen dürfen, fast drei Viertel gaben ihre Stimme ab: 1185 Personen, also 73,9 Prozent. Von diesen entschieden sich 397 für die Briefwahl. Bei dieser zeichnete sich das Ergebnis noch deutlicher für die CDU ab: 38,9 Prozent für die CDU selbst, abgeschlagen auf dem zweiten Platz die AfD mit 20,7 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 19,7 Prozent. Bei der Urnenwahl lagen die CDU mit 37,1 Prozent und die AfD mit 34,2 Prozent wesentlich näher beieinander.