Am Sonntag, 8. März, werden wieder viele Wahlurnen geleert und Wählerstimmen gezählt – auch in Donaueschingen. (Archivfoto) Foto: Roland Sigwart

Endspurt bei der Wahlvorbereitung. Die Kandidaten der Landtagswahl diskutieren am 25. Februar in der Bürgerhalle in Aasen. Die ehrenamtlichen Wahlhelfer stehen bereit.

In Donaueschingen laufen die Vorbereitungen für die Landtagswahl auf Hochtouren. Schon in wenigen Wochen, am 8. März, öffnen sich die Wahllokale, und die Stadt sorgt derzeit dafür, dass alle organisatorischen Fäden rechtzeitig zusammenlaufen. Seit Ende Januar werden die amtlichen Wahlbenachrichtigungen an alle Wahlberechtigten verschickt, wie Stadtpressesprecherin Beatrix Grüninger mitteilt.

 

Insgesamt sind 15 808 Donaueschinger zur bevorstehenden Landtagswahl aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Damit ist die Stadtverwaltung genauso gefragt wie in den vergangenen Jahren – und das Interesse, aktiv mitzuwirken, sei spürbar groß, sagt Grüninger. Ein Beispiel dafür ist die große Bereitschaft, bei der Wahl ehrenamtlich zu helfen. „Die Stadt bedankt sich für die zahlreichen Meldungen zum Wahldienst und spricht allen ehrenamtlichen Wahlhelfern bereits jetzt ihre Anerkennung für die wertvolle Unterstützung aus“, so Grüninger.

Für die Durchführung der Wahl werden in Donaueschingen 160 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer benötigt – verteilt auf 15 allgemeine Wahlbezirke sowie fünf Briefwahlbezirke. Schon jetzt sind alle Posten vollständig besetzt. Neben der eigentlichen Wahl vor Ort spielt die Briefwahl auch in diesem Jahr wieder eine wichtige Rolle. Wer am Wahltag nicht persönlich ins Wahllokal kommen kann, hat erneut die Möglichkeit, seine Stimme bequem von zu Hause aus abzugeben. Briefwahlunterlagen können nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung beantragt werden.

Das sind die Teilnehmer

Am Mittwoch, 25. Februar, findet eine Podiumsdiskussion zur Landtagswahl in der Bürgerhalle in Aasen statt. Dort wird den Kandidaten auf den Zahn gefühlt. Podiumsteilnehmer sind Kay Rittweg (AfD), Guido Wolf (CDU), Jens Metzger (Grüne), Niko Reith (FDP) und Christine Treublut (SPD). Beginn ist um 19 Uhr, der Saaleinlass ist um 18.15 Uhr, so dass sich die Besucher rechtzeitig Plätze sichern können – eine Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei. Reservierungen sind nicht möglich, es gilt freie Platzwahl für bis zu 400 Gäste. Für die Bewirtung sorgt der Musikverein Aasen.

Die Moderation übernehmen Denise Kley und Stephan Freißmann. Die beiden sorgen für faire Redezeiten, kritische Nachfragen und dafür, dass auch Themen aus der Region – von Infrastruktur über Bildung bis hin zur Gesundheitsversorgung – auf der Bühne der Bürgerhalle diskutiert werden.