Trotz des historisch schlechten Abschneidens sollte die SPD nach Ansicht ihrer Bundesparteichefin Saskia Esken an der neuen Landesregierung beteiligen. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Für Grün-Rot reichte es knapp nicht: Doch trotz des schlechten Abschneidens sollte die SPD nach Ansicht ihrer Bundesparteichefin Saskia Esken ein Teil der neuen Landesregierung werden.

Stuttgart/Berlin - Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte am Sonntag mit den Grünen in Baden-Württemberg und mit einem bundesweiten Rekordergebnis die Wahlen gewonnen. Er kann sich seinen oder seine Koalitionspartner nun aussuche. Die grün-schwarze Koalition könnte zwar weiterregieren. Die Grünen haben aber auch die Möglichkeit zur „Ampel“. Für eine Neuauflage von Grün-Rot reichte es knapp nicht.

Trotz des historisch schlechten Abschneidens sollte die SPD nach Ansicht ihrer Bundesparteichefin Saskia Esken ein Teil der neuen baden-württembergischen Landesregierung werden. „Baden-Württemberg braucht eine progressive Regierung und die gibt es nur mit der SPD“, sagte sie dem Nachrichtenportal „Watson“.

Das Wahlergebnis im Video

Die CDU habe dagegen im Südwesten ein Desaster erlebt. Die Sozialdemokraten, bereits Koalitionspartner in einer grün-roten Landesregierung zwischen 2011 und 2016, könnten nach der Sitzverteilung im neuen Landtag einer möglichen Ampelkoalition mit Grünen und FDP angehören.

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