Freudenstadts Oberbürgermeister Adrian Sonder Foto: Günter/Stadtverwaltung

„Das sollte uns allen zu denken geben“: Freudenstadts Oberbürgermeister Adrian Sonder gibt ein Statement zur Landtagswahl ab.

Freudenstadts Oberbürgermeister Adrian Sonder (CDU) dankt den Bürgern für die hohe Wahlbeteiligung an der Landtagswahl am 8. März und den Wahlhelfern für ihren Einsatz. Das teilt die Stadt mit.

 

Die Wahlbeteiligung, die in Freudenstadt auf 65,5 Prozent gestiegen war, wertet der Oberbürgermeister als „ein gutes Zeichen für unsere Demokratie“. Sonder gratulierte allen gewählten Mandatsträgern im Land zu ihren Erfolgen.

Auf der anderen Seite seien im Wahlkampf leider auch „rote Linien überschritten“ worden. Dazu zählen die Morddrohungen gegen den Spitzenkandidaten der CDU, Manuel Hagel, und dessen Familie. „Gewaltandrohungen sind für mich Straftaten und durch nichts zu rechtfertigen. Solche Vorgänge dürfen nicht unwidersprochen hingenommen werden von der Gesellschaft“, so Sonder. Wir beobachten an verschiedenen Stellen eine gewisse Verrohung. „Das sollte uns allen zu denken geben“, so Sonder.

Politiker setzten sich für die Demokratie ein. Das verdiene Respekt. Wenngleich man in der Sache unterschiedlicher Auffassung sein könne, solle in der Auseinandersetzung die gegenseitige Achtung nicht verloren gehen. „Es kommt darauf an, dass wir gut miteinander umgehen“, so der Oberbürgermeister.