In Altensteig wurde in elf Wahllokalen ausgezählt. In ihren Ergebnissen sind sich die Ortsteile weitestgehend einig. In Hornberg überrascht das Siegertreppchen hingegen.
Elf Wahllokale hatte Altensteig für die Landtagswahl, dazu zwei Briefwahlbezirke. Die Ergebnisse ähnelten sich, vielerorts wurde es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und AfD.
Obere Kernstadt: Markgrafenhalle
Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und AfD wurde in der Markgrafenhalle besonders deutlich. Bei den Erststimmen siegte Carl Christian Hirsch (CDU) mit 31,7 Prozent gegen Miguel Klauß (AfD) mit 30,2 Prozent. Daniela Steinrode (SPD) mit 13,3 Prozent und Fynn Rubehn (Grüne) mit 12,6 folgten weit dahinter. Umgekehrt war es bei den Zweitstimmen: 29,6 Prozent für die AfD, knapp dahinter die CDU mit 28,5 Prozent. Als dritte starke Kraft wurden die Grünen mit 22,8 Prozent gewählt. 1302 Wähler durften wählen, 666, also 51,2 Prozent, waren gekommen.
Kernstadt Mitte: Hohenbergschule
In der Kernstadt Mitte lag klar Klauß mit 38,1 Prozent vorne, gefolgt von Hirsch mit 25,3 Prozent und 14,2 Prozent für Rubehn. Ähnlich sah es bei den Zweitstimmen aus: 38,3 Prozent für die AfD, 22,3 Prozent für die CDU und 18,5 Prozent für die Grünen. 862 Wähler hätten wählen dürfen, es waren 365 gekommen, das waren 42,3 Prozent Wahlbeteiligung.
Untere Kernstadt: Rathaus
In der Unteren Kernstadt hatten sich 33,1 Prozent für Hirsch von der CDU ausgesprochen. 27,6 Prozent wählten Klauß (AfD), abgeschlagen auf dem dritten Platz landete Rubehn von den Grünen mit 12,1 Prozent. Ähnlich sah das Ergebnis bei den Parteien aus: 29,5 für die CDU, 26,4 Prozent für die AfD, allerdings im Vergleich zur Direktwahl sehr hohe Werte für die Grünen mit 20,2 Prozent. Von 1069 Wahlberechtigten waren allerdings nur 39,9 Prozent, also 427 Wähler zur Wahl gekommen. Damit hatte die Untere Kernstadt die geringste Wahlbeteiligung.
Altensteigdorf
ltensteigdorf wurde zur Hochburg für Carl Christian Hirsch. 55,2 Prozent der 87 erschienen Wähler wollten ihn im Landtag sehen (Wahlbeteiligung 61,7 Prozent). 141 wären wahlberechtigt gewesen. Abgeschlagen auf dem zweiten Platz der Direktwahl landete Klauß mit 18,4 Prozent der Stimmen, gefolgt von Johannes Feldmann (FDP) mit 9,2 Prozent. Bei den Zweitstimmen zeichnete sich mit 38,4 Prozent der Stimmen zudem ein deutliches Bild für die CDU ab, die AfD erhielt 20,9 Prozent. Die Grünen kam mit 14 Prozent auf den dritten Platz. In Altensteigdorf wählten 87 von 141 Wahlberechtigten (Beteiligung bei 61,7 Prozent). A
Berneck
In Berneck erhielt die AfD von 151 von 299 erschienen Wählern (Wahlbeteiligung bei 50,5 Prozent) mit 35,8 Prozent den höchsten Stimmenanteil. Knapp dahinter lag die CDU mit 33,1 Prozent,die Grünen auf Platz drei erreichte 12,6 Prozent. Ein wenig anders sah es bei den Erststimmen aus: 35,3 Prozent waren für Hirsch, 34 für Klauß.
Hornberg
Im Wahllokal in Hornberg sprachen sich von 91 erschienen Wählern (62,8 Prozent) 38,5 Prozent für die AfD aus, 29,7 Prozent wählten die CDU , das Bündnis C erhielt hier auffällig viele Stimmen mit einem Anteil von 16,3 Prozent. Damit wurde Hornberg zum einzigen Ort, in dem die Grünen es nicht aufs Siegertreppchen schafften. Das zeigte sich auch bei den Erststimmen: 38,5 Prozent für die AfD – wie bei den Zweitstimmen, die CDU mit 25,2 Prozent etwas besser, 12,1 Prozent erhielt Markus Bender vom Bündnis C.
Garrweiler
Die Garrweiler wählten zu 40,2 Prozent für die CDU, 26,8 Prozent für die AfD und 17,1 Prozent für die Grünen. Lediglich die FDP kam noch mit 6,1 Prozent in Garrweiler über die 5-Prozent-Hürde. An der Wahl nahmen von 145 Wahlberechtigten Garrweilern 84 teil, also 57,9 Prozent. Ähnlich sah es bei den Erststimmen aus: 36,1 Prozent für CDU-Mann Hirsch, 30,1 Prozent für Klauß und 15,7 Prozent für Rubehn.
Spielberg
In Spielberg lieferten sich CDU und AfD bei den Zweitstimmen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Schlussendlich erhielt die CDU 36,2 Prozent der Stimmen, die AfD knapp dahinter mit 33,5 Prozent. Auf dem dritten Platz landeten die Grünen mit 13,8 Prozent. 475 von 974 (48,8 Prozent) der Wähler hatten gewählt, drei Stimmen waren ungültig. Deutlicher war der Abstand bei CDU und AfD bei den Erststimmen: 191, also 40,6 Prozent erklärten Hirsch ihr Vertrauen, 154, also 32,7 Prozent für Klauß.
Überberg
262 Wähler von 453 waren in Überberg erschienen und hatten damit 57,8 Prozent Wahlbeteiligung geschaffen. Eine überwältigende Mehrheit – 130 Personen, also 50,2 Prozent – wollte Hirsch im Amt sehen, während Klauß mit 68 Stimmen und 26,3 Prozent den zweiten Platz in der Direktwahl machte. Das spiegelte sich auch in den Zweiststimmen: 43,4 Prozent sprachen sich für die CDU aus. 27,1 Prozent wählten die AfD, die Grünen landeten mit 11,2 grade noch im zweistelligen Bereich.
Walddorf
Auch in Walddorf sprach sich ein relatives Gros von 37,5 Prozent für die AfD aus. 33,7 Prozent wählten die CDU, die Grünen lagen weit abgeschlagen auf dem 3. Platz mit 14,1. 49,3 Prozent. Ähnlich bei den Erststimmen: 210 (38,2 Prozent) für Klauß, 199 (36,2 Prozent) für Hirsch und 55 Stimmen, also 10 Prozent für Rubehn. Von 1133 Wählern waren 559 gekommen, die Wahlbeteiligung lag bei 49,3 Prozent.
Wart
Die Warter stimmten zu 35,9 Prozent für die AfD, knapp dahinter kam die CDU auf 31,8 Prozent der Stimmen, also 122. Die Grünen erhielten 63 der abgegebenen 389 Stimmen (Wahlbeteiligung 55,1 Prozent), und damit einen Anteil von 16,4 Prozent. Bei der Personenwahl machte ebenfalls Klauß das Rennen: Er erhielt 35,9 Prozent der Stimmen, Hirsch 34,1 Prozent. Rubehn erhielt 12 Prozent, Steinrode immerhin noch 8,3 Prozent. Sonst schaffte es keine Partei oder Person über fünf Prozent.
Briefwahl
Die Briefwähler wurden in zwei Bezirke eingeteilt: Die ersten sprachen sich mit 40,4 Prozent deutlich für die CDU aus. 22,1 Prozent wählten die Grünen. 15,5 Prozent gingen an die AfD. 672 Stimmen gingen ein, eine war ungültig. Bei der Personenwahl zeigte sich Hirsch als klarer Sieger mit 43,6 Prozent, auf dem zweiten Platz weit abgeschlagen Rubehn und Klauß mit je 14,7 Prozent.
Die Briefwähler aus dem Bezirk zwei gaben der CDU 39,6 Prozent, der AfD 19,4 Prozent und den Grünen 19,2 Prozent der Stimmen. Von 686 abgegebenen Stimmen waren 2 ungültig. Bei der Personenwahl zeigte sich ein ähnliches Ergebnis: 46,2 Prozent für Hirsch, 19,3 Prozent für Klauß, je 11 Prozent für Steinrode und Rubehn.