Andreas Braun wirbt bei der CDU im Schwarzwald-Baar-Kreis um ihr Vertrauen für die Landtagswahl. Foto: CDU St. Georgen

Andreas Braun bringt sich als Kandidat der CDU für die Landtagswahl 2026 ins Spiel.

Zur Vorstellung des Kandidaten hatte die CDU in die Stadthalle in St. Georgen eingeladen.

 

Braun ist 43 Jahre alt, geboren in Calw, verheiratet, hat mit seiner Frau Franka drei Kinder. Nach der Ausbildung als Industriemechaniker erwarb den Meistertitel Feinwerkmechanik.

Er wisse, was es brauche

Nach zwölf Jahren in der verarbeitenden Industrie wisse er, was es heiße, hart zu arbeiten, und was es brauche, damit Mittelstand zur Weltspitze gehöre, so Braun. Die Arbeit für Menschen erfülle ihn mit Freude, Stolz und Demut. Die Kandidatur sei Ausdruck tiefer Heimatverbundenheit. Er wolle für die Region kämpfen, damit sie liebens- und lebenswert bleibe.

Wichtig sei ihm wirtschaftliche Stärke, Angriffe auf Rettungskräfte seien streng zu ahnden und illegale Migration zu stoppen. Leistung müsse sich wieder lohnen, Menschen in schwierigen Zeiten seien aber zu unterstützen. Besonderes Augenmerk liege darauf, was für Landwirtschaft gut und wichtig sei. Es gehe um Politik mit und für Menschen.

Braun bislang der einzige Kandidat

Laut der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Susanne Ciampa gibt es bisher nur einen Kandidaten, bis zum Nominierungsabend am 7. März seien aber Bewerbungen möglich.

Auf Nachfrage von Tobias Sentz erklärte Braun, dass er sich den CDU-Werten verbunden fühle. Johannes Rau bemängelte, dass das C in der Partei immer weniger eine Rolle spiele. Das stehe zu konservativ nicht im Widerspruch, so Braun. Christliche Werte seien mehr denn je gefragt.

Auf Frage von Manfred Scherer erklärte er, dass Bürgermeister und Landtagsabgeordneter in einem nicht machbar seien. Manfred Kühne berichtete, dass die Hochschule Furtwangen in wenigen Jahren 40 Prozent an Studierenden verlor.

Attraktivität des ländlichen Raums

Es gehe um hohe Attraktivität des ländlichen Raums, moderne Studiengänge und Gelder des Landes, so Braun. Für Baden-Württemberg nötig sei, dass die CDU nicht mehr Juniorpartner werde, Föderalismus hochgehalten werden müsse. Nebeneinkünfte habe er keine, so Braun zur Frage von Markus Pfeiffer, der die Wählbarkeit ab 18 kritisierte. Das könne man geteilt sehen, junge Menschen einzubinden tue der CDU aber richtig gut, so Braun.

Markus Hoch erkundigte sich nach konkreten Maßnahmen im Land. Braun nannte unter anderem, Berichtspflichten von Unternehmern deutlich zu minimieren. Auch sei jeder in Bildung investierte Euro absolut richtig. Bernhard Dold beklagte fehlendes Geld für Straßenerhalt in Kommunen. Damit allein sei es nicht getan, so Braun. Man müsse Standards absenken, Dinge einfacher gestalten.