Die Wahlbeteiligung lag in Pfalzgrafenweiler bei 72,9 Prozent. (Symbolbild) Foto: Pixabay/Geralt

Die Stimmen der Landtagswahl sind ausgezählt. In Pfalzgrafenweiler wurde die CDU am meisten gewählt. Aber: In manchen Teilorten gewann die AfD. Hier die Ergebnisse.

Die CDU verteidigte ihren Titel der meistgewählten Partei in Pfalzgrafenweiler mit 34,5 Prozent und gewann 6,5 Prozent im Vergleich zur Landtagswahl im Jahr 2021 dazu. Die AfD folgt im Gesamtergebnis mit 27,1 Prozent und verzeichnete ebenfalls einen Zugewinn – auf fast das Doppelte, denn bei der Wahl vor fünf Jahren erzielte die Partei 14,0 Prozent.

 

Die Grünen verloren an Stimmen und landeten diesmal bei 18,5 Prozent (2021: 23,1 Prozent). Einen deutlichen Verlust musste die FDP einstecken: 2021 erreichte sie 14 Prozent, in diesem Jahr noch 4,4 Prozent. Die SPD kam auf 3,4 Prozent (2021: 7,1 Prozent). Die Linke landete bei 2,0 Prozent (2021: 2,2 Prozent). Das Bündnis C erreichte 3,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung in der Gesamtgemeinde Pfalzgrafenweiler lag bei 72,9 Prozent.

Bei den Erststimmen erreichte Katrin Schindele (CDU) 40,4 Prozent und landete somit deutlich vor ihren Kontrahenten. Platz zwei holte Andreas Grammel (AfD) mit 26,6 Prozent. Daniel Belling (Grüne) erhielt 13,5 Prozent der Erststimmen.

Ergebnisse der kleinen Parteien

Bettina Ahrens-Diez (SPD) erzielte 5,6 Prozent der Stimmen, dicht gefolgt von Veit Grünberg (FDP), der 5,4 Prozent erhielt. Walter Schäuffele (Bündnis C) kam auf 4,1 Prozent. Yannic Walheim (Die Linke) und Sabine Frank (BSW) holten beide 2,2 Prozent.

Im Bezirk Pfalzgrafengrafenweiler I waren die CDU und AfD fast gleichauf: So gingen 31,5 Prozent der Zweitstimmen an die CDU und 30,8 Prozent an die AfD. Mit einem großen Abstand folgten die Grünen mit 15,3 Prozent der Stimmen.

Im Bezirk II blieb die CDU deutlich stärkste Kraft – mit 45,9 Prozent der Erststimmen für Katrin Schindele und 40,5 Prozent der Zweitstimmen. Die AfD folgte mit 26,5 Prozent der Stimmen für Andreas Grammel und 27,3 Prozent der Zweitstimmen. Die Grünen landeten bei 10,2 Prozent für Daniel Belling und 15,2 Prozent der Zweitstimmen.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen gab es auch im Wahlbezirk III und Neu-Nuifra: 33,5 Prozent der Erststimmen landeten bei der CDU, 33,1 Prozent bei der AfD. Die Grünen schnitten mit 13,1 Prozent deutlich schwächer bei den Erststimmen ab, holten jedoch bei den Zweitstimmen mit 20,0 Prozent wieder auf. Die CDU erreichte 25,0 Prozent der Zweitstimmen und unterlag somit deutlich der AfD, die 34,2 Prozent erlangte.

Im Bezirk IV gewann die CDU 36,8 Prozent der Erststimmen, gefolgt von der AfD, die 30,1 Prozent erreichte. Die Grünen landeten auf Platz drei mit 15,6 Prozent. Bei den Zweitstimmen lag die AfD mit 31,5 Prozent knapp vor der CDU, die 31,0 Prozent erreichte. Die Grünen schafften 18,7 Prozent.