In Auggen ist eine klare Präferenz für einen Ministerpräsidentenkandidaten zu erkennen. Foto: Beatrice Ehrlich

Direktkandidat Patrick Rapp setzt sich in Auggen durch, die Grünen fahren den Gewinn bei den Zweitstimmen ein. Die FDP stürzt ab, aber nicht so heftig wie im Nachbarort.

Mit ihrem Ergebnis von 34,1 Prozent bei den Zweitstimmen büßen die Grünen bei der Landtagswahl in Auggen im Vergleich zu 2021 Stimmen ein und liegen dennoch vorn, gefolgt von der CDU mit 26,6 Prozent.

 

Fast spiegelbildlich sieht es bei den Erststimmen aus: Hier haben die Auggener Wähler dem Direktkandidaten Patrick Rapp mit 35,2 Prozent Stimmenanteil das Vertrauen erklärt, Anna Deparnay-Grunenberg muss sich mit 27,7 Prozent der Stimmen begnügen.

Die AfD legt mit 17 Prozent bei den Zweitstimmen (Erststimmen: 18,4 Prozent) im Vergleich zu den vergangenen Landtagswahlen, bei denen sie in Auggen noch bei 8,6 Prozent der Stimmen lag, stark zu.

Sie liegt damit – Hochrechnungen am Wahlabend zufolge – im Landesschnitt.

Die SPD schlägt sich in Auggen wacker, bleibt aber mit 5,7 Prozent bei den Zweitstimmen (Erststimmen: 8,3) doch unter ihren Ergebnis der vergangenen Landtagswahl (9,0).

FDP stürzt ab

Enttäuschend verlief die Wahl auch in Auggen für die dort traditionell starke FDP. Im Vergleich zu 10,9 Prozent bei der Landtagswahl im Jahr 2021 nehmen sich die nun erzielten 4,6 Prozent der Zweitstimmen bescheiden aus (Erststimmen: 5,6 Prozent).