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Landtagswahl Baden-Württemberg “Elefantenrunde“ des SWR steht an

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Die Spitzenkandidaten der Landtagswahl in Baden-Württemberg kommen nochmal zur „Elefantenrunde“ zusammen. Foto: dpa

Stuttgart - Die SWR-„Elefantenrunde“ an diesem Donnerstag könnte nach Einschätzung des Kommunikationswissenschaftler Frank Brettschneider mitentscheidend für den Ausgang der Landtagswahl sein. „Bei einem knappen Wahlausgang, bei dem es am Ende auf wenige tausend Stimmen ankommen kann, kann alles wahlentscheidend sein - auch die Elefantenrunde“, sagte der Wissenschaftler von der Universität Hohenheim auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

Drei Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg treffen die Spitzenkandidaten der sechs großen Parteien das letzte Mal aufeinander. An der Runde nehmen Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), CDU-Herausforderer Guido Wolf, SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid, FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke, Linken-Spitzenkandidat Bernd Riexinger und AfD-Spitzenkandidat Jörg Meuthen teil. Ursprünglich wollten sich Grüne und SPD nicht mit der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) an einen Tisch setzen. Später änderten Kretschmann und Schmid ihre Meinungen.

Hier geht es zur Elefantenrunde der Stuttgarter Nachrichten und hier zur Runde der Stuttgarter Zeitung

Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Befragung des Instituts Forsa im Auftrag von „RTL aktuell“ kommen die Grünen von Ministerpräsident Kretschmann auf 32 Prozent. Die CDU erreicht 27 Prozent. Die Grünen und die SPD wollen ihre gemeinsame Koalition fortsetzen, dafür könnte es nach der neusten Umfrage knapp reichen. Wolf möchte am liebsten mit der FDP koalieren, doch eine Mehrheit für Schwarz-Gelb ist nicht in Sicht. 7,7 Millionen Bürger sind am Sonntag aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen.

„Elefantenrunde“ soll Unentschiedenen helfen

Brettschneider sagte: „Die Elefantenrunde ist auch deshalb so bedeutend, weil sie kurz vor der Wahl stattfindet und viele Menschen noch unentschieden sind.“ Solche Runden würden auch von jenen Menschen angesehen, die sich bislang noch nicht besonders intensiv mit dem Wahlkampf beschäftigt hätten. „Ihnen bietet sich die Möglichkeit, die Positionen und das Auftreten der Kandidaten direkt miteinander zu vergleichen“, meinte der Wissenschaftler.

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Die Spitzenkandidaten hätten dabei zwei Wählergruppen im Blick. Zum einen versuchten sie, die eigenen Anhänger auf den letzten Metern zu mobilisieren. Das gelte insbesondere für die CDU. „Guido Wolf muss versuchen, die Abwanderung von CDU-Anhängern zur AfD, zur FDP, zu den Grünen und die Wahlenthaltung einzudämmen.“ Ob Wolf das gelinge, sei aber aufgrund seiner bisherigen Auftritte sehr fraglich. Zum anderen gehe es den Kandidaten darum, die Unentschiedenen zu überzeugen. Dabei spielten drei Faktoren eine wichtige Rolle, erklärte Brettschneider. Die Kompetenz, die einem Kandidaten zugeschrieben werde, die Integrität - hierauf werde vor allem Kretschmann setzen - und Führungsqualitäten wie Entscheidungsfreude und Tatkraft.

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