Foto: ZGS/Montage: Ruckaberle

Die Grünen haben in Tübingen die meisten Stimmen geholt. Wie steht Tübingen im Landesvergleich da? Unsere Datenanalyse am Tag nach der Wahl zeigt Gewinne, Verluste und Trends.

Die Grünen haben bei der Landtagswahl 2026 in Tübingen mit 53,2 Prozent die meisten Stimmen geholt, deutlich vor der CDU (16,1 Prozent). Das ergibt das vorläufige amtliche Endergebnis. Die meisten Erststimmen erhielt Daniel Lede Abal für die Grünen mit 43,9 Prozent. In diesem Beitrag zeigen wir zusätzlich zu den Ergebnissen, wie die Landtagswahl in Tübingen im Vergleich zum Rest des Landes ausgegangen ist - und welche Parteien besonders stark oder schwach abgeschnitten haben.

 

Gewinner und Verlierer der Landtagswahl in Tübingen

Die stärkste Kraft bleibt im Vergleich zu 2021 gleich. Damals holten die Grünen in Tübingen die meisten Stimmen (44,2 Prozent). Das Schaubild zeigt alle Gewinne und Verluste bei den Zweitstimmen verglichen mit den Stimmenanteilen 2021 in Tübingen. Das BSW tritt bei dieser Landtagswahl erstmals an.

Ebenfalls interessant:

  • Die größten Gewinne bei den Zweitstimmen können die Grünen für sich verbuchen: Im Vergleich zur Landtagswahl 2021 stieg ihr Ergebnis um 9,0 Prozentpunkte.
  • Die größten Verluste hat die SPD eingefahren - mit minus 8,6 Prozentpunkten.
  • Die bisherige Landesregierung aus Grünen und CDU kam 2021 auf 58,7 Prozent, am Sonntag holte Grün-Schwarz 69,3 Prozent der Zweitstimmen.
  • Das BSW tritt bei der aktuellen Wahl erstmals für den Landtag in Baden-Württemberg an und erreicht 1,4 Prozent der Zweitstimmen.

Wie Tübingen im Landesvergleich abgestimmt hat

Wie stark oder schwach sind die Parteien in Tübingen im Vergleich mit den anderen Gemeinden im Land? Im folgenden Schaubild stellt jeder Punkt eine Gemeinde dar, Tübingen ist hervorgehoben.

In Tübingen ist im Landesvergleich das Abschneiden der Grünen am ungewöhnlichsten:

  • In ganz Baden-Württemberg kam die Partei auf 30,2 Prozent.
  • In Tübingen waren es dagegen 53,2 Prozent.
  • Auch die CDU weicht nach Zweitstimmen in Tübingen deutlich vom Landesergebnis ab (plus 13,6 Prozentpunkte).

Zweitstimmen im Zeitvergleich seit 2011

Bei früheren Landtagswahlen war Tübingen für die Grünen eine sichere Bank, wie die Entwicklung seit der Landtagswahl 2011 zeigt:

Alle Ergebnisse im Land

Tübingen gehört bei der Landtagswahl zum Wahlkreis Tübingen. Alle Ergebnisse aus dem Wahlkreis und alle gewonnenen Mandate finden Sie hier.

Wie haben die anderen Wahlkreise und Gemeinden in Baden-Württemberg bei der Landtagswahl abgestimmt? Geben Sie die gewünschte Gemeinde oder den gewünschten Wahlkreis in das folgende Suchfeld ein, um direkt zu den Ergebnissen zu kommen.

Zweitstimmenergebnisse in Tübingen

In Tübingen haben am Sonntag die Grünen mit 53,2 Prozent die meisten Zweitstimmen geholt. Das Schaubild zeigt die Zweitstimmenanteile in Tübingen:

Erststimmen-Ergebnisse

Bei der Landtagswahl 2026 gibt es erstmals Erst- und Zweitstimmen wie bei der Bundestagswahl. Die meisten Erststimmen entfallen in Tübingen auf Daniel Lede Abal (Grünen) mit 43,9 Prozent. Wer ein Mandat im Landtag von Baden-Württemberg erhält, wird allerdings über das Gesamtergebnis im Wahlkreis und die Landesliste bestimmt – die Detailergebnisse finden Sie hier.

Wahlbeteiligung in Tübingen

Die Wahlbeteiligung in Tübingen lag am Sonntag bei 79,4 Prozent. 51.653 Menschen gingen zur Wahl. Landesweit waren es 69,6 Prozent. Verglichen mit der letzten Landtagswahl 2021 ist die Wahlbeteiligung in Tübingen gestiegen, damals gaben 74,5 Prozent ihre Stimme ab. Im Landesschnitt waren es damals 63,8 Prozent.

Unsere vollständige Berichterstattung zur Landtagswahl 2026 finden Sie hier. Dieser Text wurde automatisch erstellt. Weil bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg in diesem Jahr landesweit 21 Parteien antreten, fassen wir für eine bessere Übersichtlichkeit in unseren Grafiken die kleinsten Parteien unter „Sonstige“ zusammen.

Alle Ergebnisse der Landtagswahl

Automatisiert Wir berichten die Ergebnisse der Landtagswahl 2026 für alle Gemeinden und Wahlkreise in Baden-Württemberg und ordnen sie detailliert ein. Alles zu unseren Quellen und unserer Methodik lesen Sie hier.

Team Simon Koenigsdorff, Jan Georg Plavec, Chiara Sterk (Redaktion), Christian Frommeld, Michael Schlenter (Entwicklung).