Foto: ZGS/Montage: Ruckaberle

Die CDU hat in Steinach die meisten Stimmen geholt. Wie steht Steinach im Landesvergleich da? Unsere Datenanalyse am Tag nach der Wahl zeigt Gewinne, Verluste und Trends.

Die CDU hat bei der Landtagswahl 2026 in Steinach mit 40,0 Prozent die meisten Stimmen geholt, deutlich vor den Grünen (23,4 Prozent). Das ergibt das vorläufige amtliche Endergebnis. Die meisten Erststimmen erhielt Marion Gentges für die CDU mit 50,2 Prozent. In diesem Beitrag zeigen wir zusätzlich zu den Ergebnissen, wie die Landtagswahl in Steinach im Vergleich zum Rest des Landes ausgegangen ist - und welche Parteien besonders stark oder schwach abgeschnitten haben.

 

So haben sich die Stimmenanteile der Parteien verändert

Die stärkste Kraft bleibt im Vergleich zu 2021 gleich. Damals holte die CDU in Steinach die meisten Stimmen (33,9 Prozent). Das Schaubild zeigt alle Gewinne und Verluste bei den Zweitstimmen verglichen mit den Stimmenanteilen 2021 in Steinach. Das BSW tritt bei dieser Landtagswahl erstmals an.

Ebenfalls interessant:

  • Die größten Gewinne bei den Zweitstimmen kann die AfD für sich verbuchen: Im Vergleich zur Landtagswahl 2021 stieg ihr Ergebnis um 10,8 Prozentpunkte.
  • Die größten Verluste haben die Grünen eingefahren - mit minus 10,4 Prozentpunkten.
  • Die bisherige Landesregierung aus Grünen und CDU kam 2021 auf 67,7 Prozent, am Sonntag holte Grün-Schwarz 63,4 Prozent der Zweitstimmen.
  • Das BSW tritt bei der aktuellen Wahl erstmals für den Landtag in Baden-Württemberg an und erreicht 1,0 Prozent der Zweitstimmen.

Wie Steinach im Landesvergleich abgestimmt hat

Wie stark oder schwach sind die Parteien in Steinach im Vergleich mit den anderen Gemeinden im Land? Im folgenden Schaubild stellt jeder Punkt eine Gemeinde dar, Steinach ist hervorgehoben.

In Steinach ist im Landesvergleich das Abschneiden der CDU am ungewöhnlichsten:

  • In ganz Baden-Württemberg kam die Partei auf 29,7 Prozent.
  • In Steinach waren es dagegen 40,0 Prozent.

Entwicklung der Zweitstimmenanteile seit 2011

Bei früheren Landtagswahlen war Steinach für die CDU eine sichere Bank, wie die Entwicklung seit der Landtagswahl 2011 zeigt:

Alle Ergebnisse im Land

Steinach gehört bei der Landtagswahl zum Wahlkreis Lahr. Alle Ergebnisse aus dem Wahlkreis und alle gewonnenen Mandate finden Sie hier.

Wie haben die anderen Wahlkreise und Gemeinden in Baden-Württemberg bei der Landtagswahl abgestimmt? Geben Sie die gewünschte Gemeinde oder den gewünschten Wahlkreis in das folgende Suchfeld ein, um direkt zu den Ergebnissen zu kommen.

So haben die Parteien in Steinach abgeschnitten

In Steinach hat am Sonntag die CDU mit 40,0 Prozent die meisten Zweitstimmen geholt. Das Schaubild zeigt die Zweitstimmenanteile in Steinach:

Stimmen für Direktkandidierende

Bei der Landtagswahl 2026 gibt es erstmals Erst- und Zweitstimmen wie bei der Bundestagswahl. Die meisten Erststimmen entfallen in Steinach auf Marion Gentges (CDU) mit 50,2 Prozent. Wer ein Mandat im Landtag von Baden-Württemberg erhält, wird allerdings über das Gesamtergebnis im Wahlkreis und die Landesliste bestimmt – die Detailergebnisse finden Sie hier.

Wahlbeteiligung in Steinach

Die Wahlbeteiligung in Steinach lag am Sonntag bei 77,7 Prozent. 2.418 Menschen gingen zur Wahl. Landesweit waren es 69,6 Prozent. Verglichen mit der letzten Landtagswahl 2021 ist die Wahlbeteiligung in Steinach gestiegen, damals gaben 67,6 Prozent ihre Stimme ab. Im Landesschnitt waren es damals 63,8 Prozent.

Unsere vollständige Berichterstattung zur Landtagswahl 2026 finden Sie hier. Dieser Text wurde automatisch erstellt. Weil bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg in diesem Jahr landesweit 21 Parteien antreten, fassen wir für eine bessere Übersichtlichkeit in unseren Grafiken die kleinsten Parteien unter „Sonstige“ zusammen.

Alle Ergebnisse der Landtagswahl

Automatisiert Wir berichten die Ergebnisse der Landtagswahl 2026 für alle Gemeinden und Wahlkreise in Baden-Württemberg und ordnen sie detailliert ein. Alles zu unseren Quellen und unserer Methodik lesen Sie hier.

Team Simon Koenigsdorff, Jan Georg Plavec, Chiara Sterk (Redaktion), Christian Frommeld, Michael Schlenter (Entwicklung).