Die Wahlbeteiligung in der Stadt Kandern lag bei 72,8 Prozent. Foto: Marijan Murat/dpa

Stärkste Kraft in der Stadt Kandern bei der Landtagswahl 2026 ist die CDU mit 34,3 Prozent der Erststimmen (plus 12,6 Punkte).

Stärkste Kraft in der Stadt Kandern bei der Landtagswahl 2026 ist die CDU mit 34,3 Prozent der Erststimmen (plus 12,6 Punkte). Bei den Zweitstimmen erreichte die Partei 28,5 Prozent. Die Grünen mussten Federn lassen und landeten am Sonntagabend auf dem zweiten Platz mit 29 Prozent der Erststimmen (minus 10,4 Punkte) Bei den Zweitstimmen liegt die Partei um Cem Özdemir mit 31,8 Prozent vor der CDU. Dritte Kraft ist die AfD mit 17,9 Prozent der Erststimmen (plus 11,2 Punkte), bei den Zweitstimmen entfallen 16,5 Prozent auf die Partei, die bei der vergangenen Wahl noch einen Verlust von 4,2 Punkten hinnehmen musste. Die SPD verschlechtert sich leicht auf 10,6 Prozent, bei den Zweitstimmen kommt die Partei auf 6,7 Prozent. Heftig ist der Verlust bei den Liberalen: 5,1 Prozent Erststimmen (minus 5,4 Punkte) und 3,4 Prozent Zweitstimmen entfallen auf die FDP. Knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde landet die Linke mit 4,8 Prozent der Erststimmen (plus 2,1). Die Wahlbeteiligung in der Stadt Kandern beträgt 72,8 Prozent.

 

Malsburg-Marzell

In Malsburg-Marzell sind die Grünen knapp als Sieger aus der Landtagswahl hervorgegangen. Sie erhielten 23,8 Prozent der Stimmen. Auf Platz zwei kommt die CDU mit 22,6 Prozent, dicht gefolgt von der AfD, bei der 22,2 Prozent der Wähler ihr Kreuzchen gemacht haben. Die SPD muss sich in der Wäldergemeinde mit 9,2 Prozent, die FDP mit gar nur noch 3,7 Prozent zufriedengeben. Freie Wähler (5,1 Prozent) und das BSW (4,1 Prozent) erzielten jeweils Achtungserfolge.

Binzen

Auch in Binzen sind die Grünen die unangefochtenen Wahlsieger. Auf sie entfielen 35,8 Prozent der Zweitstimmen. Auf dem zweiten Platz auf dem Treppchen stehen die Christdemokraten. In Binzen stimmten 29,1 Prozent für die CDU. Die AfD muss sich hier mit vergleichsweise bescheidenen 13,4 Prozent zufriedengeben. Für die SPD (5,3 Prozent) und die FDP (4,4 Prozent) geriet die Landtagswahl in Binzen zum Fiasko. Die Linke kam auf 3,3, die Freien Wähler kommen auf 3,6 Prozent.

Rümmingen

Ein ähnliches Bild wie in Binzen zeichnet das Wahlergebnis in der Nachbargemeinde Rümmingen. Dort landeten die Grünen mit 34,5 Prozent ebenfalls auf Platz eins, gefolgt von der CDU mit 26,5 Prozent der Zweitstimmen. 16,5 Prozent der Wähler votierten für die AfD, die SPD kam auf lediglich 5,8 Prozent. Ein katastrophales Ergebnis eingefahren haben aber auch die Liberalen. So landet die FDP in Rümmingen mit nur 3,5 Prozent sogar hinter der Linken (4,2 Prozent) und den Freien Wählern, für die 4,2 Prozent ihr Kreuzchen gemacht hatten.

Schallbach

Etwas anders sieht es dagegen im Nachbardorf Schallbach aus. 35 Prozent votierten dort für die CDU. Die Grünen erhielten 25,5 Prozent der Zweitstimmen und müssen sich dort mit Platz zwei begnügen. Die AfD ist mit 18,4 Prozent auf dem dritten Rang gelandet. Die SPD wurde in Schallbach mit gerade noch sechs Prozent regelrecht abgestraft. Dies gilt auch für die FDP, die nur noch 4,3 Prozent der Zweitstimmen auf sich vereinigen konnte. Keine Rolle spielen hier die Linke (2,1 Prozent) und die Freien Wähler (3,5 Prozent).

Wittlingen

Ein ähnliches Bild bietet sich auch in Wittlingen, wo „Schwarz“ am Sonntag ebenfalls dominierte. Hier erhielt die CDU 33,4 Prozent der Zweitstimmen. Bei den Grünen haben 27,4 Prozent ihr Kreuzchen gemacht. Auf 16,6 Prozent kam hier die AfD. Die FDP muss sich in Wittlingen mit 4,9 Prozent begnügen. Keine Rolle spielen in der 1000-Seelen-Gemeinde ebenso die Linke (2,8 Prozent) und die Freien Wähler (2,1 Prozent).