Die Grünen haben in Ofterdingen die meisten Stimmen geholt. Wie steht Ofterdingen im Landesvergleich da? Unsere Datenanalyse am Tag nach der Wahl zeigt Gewinne, Verluste und Trends.
Die Grünen haben bei der Landtagswahl 2026 in Ofterdingen mit 32,7 Prozent die meisten Stimmen geholt, knapp vor der CDU (32,1 Prozent). Das ergibt das vorläufige amtliche Endergebnis. Die meisten Erststimmen erhielt Diana Arnold für die CDU mit 39,8 Prozent. In diesem Beitrag zeigen wir zusätzlich zu den Ergebnissen, wie die Landtagswahl in Ofterdingen im Vergleich zum Rest des Landes ausgegangen ist - und welche Parteien besonders stark oder schwach abgeschnitten haben.
Gewinner und Verlierer der Landtagswahl in Ofterdingen
Die stärkste Kraft bleibt im Vergleich zu 2021 gleich. Damals holten die Grünen in Ofterdingen die meisten Stimmen (33,2 Prozent). Das Schaubild zeigt alle Gewinne und Verluste bei den Zweitstimmen verglichen mit den Stimmenanteilen 2021 in Ofterdingen. Das BSW tritt bei dieser Landtagswahl erstmals an.
Ebenfalls interessant:
- Die größten Gewinne bei den Zweitstimmen kann die CDU für sich verbuchen: Im Vergleich zur Landtagswahl 2021 stieg ihr Ergebnis um 8,7 Prozentpunkte.
- Die größten Verluste hat die SPD eingefahren - mit minus 7,7 Prozentpunkten.
- Die bisherige Landesregierung aus Grünen und CDU kam 2021 auf 56,6 Prozent, am Sonntag holte Grün-Schwarz 64,8 Prozent der Zweitstimmen.
- Das BSW tritt bei der aktuellen Wahl erstmals für den Landtag in Baden-Württemberg an und erreicht 1,4 Prozent der Zweitstimmen.
So hat Ofterdingen gewählt - und so der Rest des Landes
Wie stark oder schwach sind die Parteien in Ofterdingen im Vergleich mit den anderen Gemeinden im Land? Im folgenden Schaubild stellt jeder Punkt eine Gemeinde dar, Ofterdingen ist hervorgehoben.
In Ofterdingen ist im Landesvergleich das Abschneiden der Grünen am ungewöhnlichsten:
- In ganz Baden-Württemberg kam die Partei auf 30,2 Prozent.
- In Ofterdingen waren es dagegen 32,7 Prozent.
Zweitstimmen im Zeitvergleich seit 2011
Bei früheren Landtagswahlen war Ofterdingen für die Grünen keine sichere Bank, wie die Entwicklung seit der Landtagswahl 2011 zeigt:
Alle Ergebnisse im Land
Ofterdingen gehört bei der Landtagswahl zum Wahlkreis Tübingen. Alle Ergebnisse aus dem Wahlkreis und alle gewonnenen Mandate finden Sie hier.
Wie haben die anderen Wahlkreise und Gemeinden in Baden-Württemberg bei der Landtagswahl abgestimmt? Geben Sie die gewünschte Gemeinde oder den gewünschten Wahlkreis in das folgende Suchfeld ein, um direkt zu den Ergebnissen zu kommen.
So verteilen sich die Zweitstimmen in Ofterdingen
In Ofterdingen haben am Sonntag die Grünen mit 32,7 Prozent die meisten Zweitstimmen geholt. Das Schaubild zeigt die Zweitstimmenanteile in Ofterdingen:
Erststimmen-Ergebnisse
Bei der Landtagswahl 2026 gibt es erstmals Erst- und Zweitstimmen wie bei der Bundestagswahl. Die meisten Erststimmen entfallen in Ofterdingen auf Diana Arnold (CDU) mit 39,8 Prozent. Wer ein Mandat im Landtag von Baden-Württemberg erhält, wird allerdings über das Gesamtergebnis im Wahlkreis und die Landesliste bestimmt – die Detailergebnisse finden Sie hier.
Wahlbeteiligung in Ofterdingen
Die Wahlbeteiligung in Ofterdingen lag am Sonntag bei 72,4 Prozent. 2.793 Menschen gingen zur Wahl. Landesweit waren es 69,6 Prozent. Verglichen mit der letzten Landtagswahl 2021 ist die Wahlbeteiligung in Ofterdingen gestiegen, damals gaben 64,8 Prozent ihre Stimme ab. Im Landesschnitt waren es damals 63,8 Prozent.
Unsere vollständige Berichterstattung zur Landtagswahl 2026 finden Sie hier. Dieser Text wurde automatisch erstellt. Weil bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg in diesem Jahr landesweit 21 Parteien antreten, fassen wir für eine bessere Übersichtlichkeit in unseren Grafiken die kleinsten Parteien unter „Sonstige“ zusammen.
Alle Ergebnisse der Landtagswahl
Automatisiert Wir berichten die Ergebnisse der Landtagswahl 2026 für alle Gemeinden und Wahlkreise in Baden-Württemberg und ordnen sie detailliert ein. Alles zu unseren Quellen und unserer Methodik lesen Sie hier.
Team Simon Koenigsdorff, Jan Georg Plavec, Chiara Sterk (Redaktion), Christian Frommeld, Michael Schlenter (Entwicklung).