Die CDU hat in Gruibingen die meisten Stimmen geholt. Wie steht Gruibingen im Landesvergleich da? Unsere Datenanalyse am Tag nach der Wahl zeigt Gewinne, Verluste und Trends.
Die CDU hat bei der Landtagswahl 2026 in Gruibingen mit 33,1 Prozent die meisten Stimmen geholt, deutlich vor der AfD (22,4 Prozent). Das ergibt das vorläufige amtliche Endergebnis. Die meisten Erststimmen erhielt Nicole Razavi für die CDU mit 41,3 Prozent. In diesem Beitrag zeigen wir zusätzlich zu den Ergebnissen, wie die Landtagswahl in Gruibingen im Vergleich zum Rest des Landes ausgegangen ist - und welche Parteien besonders stark oder schwach abgeschnitten haben.
So haben sich die Stimmenanteile der Parteien verändert
Die stärkste Kraft ändert sich im Vergleich zu 2021. Damals holte die Grünen in Gruibingen die meisten Stimmen (31,0 Prozent). Das Schaubild zeigt alle Gewinne und Verluste bei den Zweitstimmen verglichen mit den Stimmenanteilen 2021 in Gruibingen. Das BSW tritt bei dieser Landtagswahl erstmals an.
Ebenfalls interessant:
- Die größten Gewinne bei den Zweitstimmen kann die AfD für sich verbuchen: Im Vergleich zur Landtagswahl 2021 stieg ihr Ergebnis um 11,5 Prozentpunkte.
- Die größten Verluste haben die Grünen eingefahren - mit minus 9,1 Prozentpunkten.
- Die bisherige Landesregierung aus Grünen und CDU kam 2021 auf 56,7 Prozent, am Sonntag holte Grün-Schwarz 55,1 Prozent der Zweitstimmen.
- Das BSW tritt bei der aktuellen Wahl erstmals für den Landtag in Baden-Württemberg an und erreicht 2,1 Prozent der Zweitstimmen.
So hat Gruibingen gewählt - und so der Rest des Landes
Wie stark oder schwach sind die Parteien in Gruibingen im Vergleich mit den anderen Gemeinden im Land? Im folgenden Schaubild stellt jeder Punkt eine Gemeinde dar, Gruibingen ist hervorgehoben.
In Gruibingen ist im Landesvergleich das Abschneiden der Grünen am ungewöhnlichsten:
- In ganz Baden-Württemberg kam die Partei auf 30,2 Prozent.
- In Gruibingen waren es dagegen 22,0 Prozent.
Entwicklung der Zweitstimmenanteile seit 2011
Bei früheren Landtagswahlen war Gruibingen für die CDU keine sichere Bank, wie die Entwicklung seit der Landtagswahl 2011 zeigt:
Alle Ergebnisse im Land
Gruibingen gehört bei der Landtagswahl zum Wahlkreis Geislingen. Alle Ergebnisse aus dem Wahlkreis und alle gewonnenen Mandate finden Sie hier.
Wie haben die anderen Wahlkreise und Gemeinden in Baden-Württemberg bei der Landtagswahl abgestimmt? Geben Sie die gewünschte Gemeinde oder den gewünschten Wahlkreis in das folgende Suchfeld ein, um direkt zu den Ergebnissen zu kommen.
So haben die Parteien in Gruibingen abgeschnitten
In Gruibingen hat am Sonntag die CDU mit 33,1 Prozent die meisten Zweitstimmen geholt. Das Schaubild zeigt die Zweitstimmenanteile in Gruibingen:
Gewinner nach Erststimmen in Gruibingen
Bei der Landtagswahl 2026 gibt es erstmals Erst- und Zweitstimmen wie bei der Bundestagswahl. Die meisten Erststimmen entfallen in Gruibingen auf Nicole Razavi (CDU) mit 41,3 Prozent. Wer ein Mandat im Landtag von Baden-Württemberg erhält, wird allerdings über das Gesamtergebnis im Wahlkreis und die Landesliste bestimmt – die Detailergebnisse finden Sie hier.
So viele Menschen gingen in Gruibingen zur Wahl
Die Wahlbeteiligung in Gruibingen lag am Sonntag bei 76,5 Prozent. 1.225 Menschen gingen zur Wahl. Landesweit waren es 69,6 Prozent. Verglichen mit der letzten Landtagswahl 2021 ist die Wahlbeteiligung in Gruibingen gestiegen, damals gaben 68,3 Prozent ihre Stimme ab. Im Landesschnitt waren es damals 63,8 Prozent.
Unsere vollständige Berichterstattung zur Landtagswahl 2026 finden Sie hier. Dieser Text wurde automatisch erstellt. Weil bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg in diesem Jahr landesweit 21 Parteien antreten, fassen wir für eine bessere Übersichtlichkeit in unseren Grafiken die kleinsten Parteien unter „Sonstige“ zusammen.
Alle Ergebnisse der Landtagswahl
Automatisiert Wir berichten die Ergebnisse der Landtagswahl 2026 für alle Gemeinden und Wahlkreise in Baden-Württemberg und ordnen sie detailliert ein. Alles zu unseren Quellen und unserer Methodik lesen Sie hier.
Team Simon Koenigsdorff, Jan Georg Plavec, Chiara Sterk (Redaktion), Christian Frommeld, Michael Schlenter (Entwicklung).