Sarah Händel kämpft mit ihrem Verein für mehr Bürgerentscheide. Foto: /LICHTGUT/Leif Piechowski

Eine Politik des Gehörtwerdens hat Winfried Kretschmann bei seinem Amtsantritt 2011 versprochen. Doch das Vertrauen zwischen der Politik und den Bürgern hat gelitten – in beide Richtungen. Wie lässt sich das lösen?

Stuttgart - Winfried Kretschmanns Glaube an die Demokratie ist unerschütterlich, das sagt der Ministerpräsident jedenfalls. Gegenüber Elementen der direkten Demokratie aber steht der Grünen-Politiker heute skeptischer gegenüber als noch vor zehn Jahren, als er als bundesweit erster grüner Ministerpräsident ins Amt kam und seinen Baden-Württembergern eine „Politik des Gehörtwerdens“ versprach. „Da war ich zu optimistisch“, sagt der Mann, der mit Gisela Erler eigens eine Staatsrätin für das Thema Bürgerbeteiligung installiert hat.

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