Rund 50 Müllsammler waren am Samstag in Ergenzingen unterwegs, um insbesondere entlang der Straßen und Feldwege die Hinterlassenschaften der „Müllferkel“ zu beseitigen. Foto: Ranft

Zur traditionellen Landschaftsputzete hatten die Ortsverwaltung, der Ortschaftsrat und der Natur-, Vogelschutz. und Heimatverein am Samstag eingeladen.

Rund 50 Erwachsene, Jugendliche und Kinder, darunter auch Angehörige der Feuerwehr, Jäger, Ortschafts- und Stadträte waren dem Ruf gefolgt und von der stellvertretenden Ortsvorsteherin Cornelia Ziegler-Wegner willkommen geheißen. Diese verwies darauf, dass an Weg- und Straßenrändern, auf öffentlichen Grünflächen, Parkplätzen und auch im Wald einiges herumliege, was der Umwelt nicht gut tue. Da die Schulen und private Initiativen schon Tage vorher eifrig Müll gesammelt hatten, standen am Samstag der südliche Wald und der Osten inklusive der Gewerbegebiete an.

 

Viel zu tun haben die ehrenamtlichen Helfer bei der Landschaftsputzete in Ergenzingen. Foto: Ranft

Mit Warnwesten und Müllzangen

Zuvor wurden jedoch Gruppen eingeteilt, die dann mit Warnwesten, Müllzangen und Plan in ihrem Bezirk unterwegs waren. Da in den vergangenen Jahren die Gewerbegebiete infolge der von LKW-Fahren verursachten Hinterlassenschaften teilweise eine Herausforderung waren, wurden dafür besondere Trupps eingeteilt. Für die Samstagssammler blieb jedenfalls noch genügend Müll übrig, der am Schluss in den bereitgestellten Containern landete.

Nach vollbrachter Tat gab es für alle Teilnehmer an dieser Aktion ein von der Ortsverwaltung spendiertes und verdientes Vesper.