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Landmarkt in Simmozheim Das bietet die neue Einkaufsmöglichkeit

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Tim Bach (von links), Inhaber des neuen Landmarktes. Siegfried Kempf und Günther Ehninger haben Bach zusammen mit weiteren ehrenamtlichen Helfern bei der Realisierung des Projektes unterstützt. Foto: Tröger

Lange gab es driekt in Simmozheim keine Möglichkeit mehr, für den täglichen Bedarf einzukaufen. Diese Zeiten sind jetzt vorbei: Was der neue Landmarkt alles bietet, lesen Sie in unserem (SB+)Artikel.

Was lange währt, wird endlich gut: Nur noch knapp zwei Wochen müssen die Simmozheimer auf die Eröffnung des neuen Landmarktes in ihrer Ortsmitte warten. Am 22. Januar öffnen sich die Türen für die sehnsüchtig erwartete, völlig neugestaltete Nahversorgungs- und Einkaufsmöglichkeit in der Gäugemeinde.

Simmozheim - Wenn sich die Schiebetüren in der Glasfront am Eingang neben der Bäckereifiliale öffnen, staunt man nicht schlecht. Der erste Eindruck beim Blick in den Landmarkt ist ein freundlich-einladender. Halbhohe Regale bis auf Augenhöhe und ein helles Lichtkonzept zeigen, dass hier wohl ein breites, für den täglichen Bedarf umfassendes, Sortiment Platz haben wird.

Beim Vorab-Besuch sind schon mal die Platzhalter in die Regale geräumt, viele Karton- und Produktestapel stehen noch zwischen den Regalen und in den Gängen. "Zusammen mit unserem Lieferanten werden die nächsten Tage die Regale endgültig bestückt", erzählt Landmarkt-Eigentümer Tim Bach beim Rundgang.

Gleich am Eingang finden sich Zeitschriften und Schreibwaren. Der weitere Rundgang zeigt, dass Bach ein Vollsortiment anbieten wird: alle Lebensmittel, Backmittel, Brot und Brötchen, Haushaltswaren, Putzmittel, Drogerieartikel, Baby-Kost, Getränke aller Art. Das beginnt mit Produkten der günstigen Eigenmarke "Jeden Tag" seines Lieferanten Okle über Markenprodukte bis hin zu Produkten in Demeter-Qualität in der jeweiligen Produktkategorie.

"Uns ist wichtig, dass wir regionale Produkte im Angebot haben wie zum Beispiel die Heckengäulinsen des örtlichen Erzeugers Häberle, Mühlenprodukte aus der Region oder auch Kaffee einer in den Anbaugebieten engagierten Rösterei aus Heimsheim zum Beispiel", betont der Kaufmann, "damit wird eine nachhaltige und hochwertige Nahversorgung sichergestellt und die Wertschöpfung bleibt in der Region."

Bürger mussten einige Geduld aufbringen

Er weist auch gleich auf bereits geplante Aktionen mit seinen regionalen Anbietern hin und schaut voraus: "Wir haben viele Ideen, wie wir den Kunden immer wieder Informationen und Verwendungsideen zu unserer regionalen Produktpalette bieten können und wir sind auch bereits jetzt schon mit weiteren potenziellen Partnern im Austausch und Gespräch." Abgepackte Frischwurst- und Fleischwaren sowie Wurst- und Fertiggericht-Konserven wird es von der Metzgerei Kling aus Althengstett im Landmarkt geben und an den Wochenenden frischen Fisch.

Die Simmozheimer mussten einige Geduld aufbringen, immer wieder wurde Bach angesprochen, wann sein Landmarkt denn aufmache, denn geplant war eine Eröffnung schon im Sommer des Vorjahres. Bürokratische Verzögerungen bei der Finanzierung und schließlich die manches lähmende Corona-Krise standen dem jedoch entgegen.

Auf der anderen Seite konnte Bach auf die tatkräftige Hilfe bei Renovierung und Ausbau der Ladenfläche durch ein Unterstützernetzwerk zurückgreifen, das sich aus Menschen rekrutiert, die mit der Unterschriftenaktion dafür sorgten, dass sich eine breite Mehrheit von rund 500 Einwohnern für das Konzept Landmarkt und gegen einen "gesichts- und seelenlosen Supermarkt-Neubau" ausgesprochen hat, wie Siegfried Kempf und Günther Ehninger stellvertretend für die zahlreichen Helfer erzählen. Beide hätten sich vonseiten des Gemeinderates und der Ortsverwaltung etwas mehr kreative Unterstützung gewünscht, sind aber jetzt gemeinsam mit Bach glücklich, dass die Eröffnung kurz bevorsteht. Am 5. November fiel der Startschuss für die Renovierungsarbeiten. "Ich bin immer noch erstaunt, wie Tim im Hintergrund alles vorbereitet hat und er ab da loslegen konnte", lobt Ehninger. Gefördert wird das Projekt Landmarkt mit Mitteln aus dem Leader-Heckengäu-Programm, "der endgültige Bescheid ist nun auch da, dafür sind wir sehr dankbar", so Bach.

Zunächst wird der Ladenbetreiber zusammen mit zwei Teilzeitkräften für die Kunden da sein, "geplant ist jedoch, dass wir auch einen Ausbildungsplatz anbieten und wir das Team auf bis zu fünf Mitarbeiter aufstocken." Die Poststelle im Landmarkt wird voraussichtlich Ende des Monats zu den Ladenöffnungszeiten zur Verfügung stehen, "so ist bisher die Info seitens der Post".

Geöffnet ist der Landmarkt ab 22. Januar. "In der aktuellen Pandemiesituation werden wir jetzt keine große Eröffnungsfeier machen, wir werden aber per Handzettel zur Eröffnung informieren", sagt Bach.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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