Stellvertretende Vorsitzende der Landjugend Mönchweiler Thora Meyer (von links), der Vorsitzender Oliver Jäckle und Alexander Käfer sind Mitglieder des Festausschusses für das Kreiserntedankfest 2026. Foto: Anna-Sophie Zepf

Spontan übernimmt die Landjugend Mönchweiler die Ausrichtung des Kreiserntedankfestes – nun sieht sich der Festausschuss organisatorischen Herausforderungen gegenüber.

Das Kreiserntedankfest 2026 stand auf der Kippe, da niemand die Organisation übernehmen wollte. Jetzt springt die Landjugend Mönchweiler ein – doch statt zwei Jahren bleibt dem neuen Festausschuss nur ein Jahr für die Vorbereitung. Und damit rücken ganz neue Herausforderungen in den Fokus.

 

1976, 1986, 1996 und 2006 hat das Kreiserntedankfest bereits in Mönchweiler stattgefunden – 2021 pandemiebedingt im kleinen Rahmen. 2026 kommt es wieder in die Gemeinde und bringt jede Menge Arbeit mit sich.

Wie Vorsitzender Oliver Jäckle berichtet, hat sich die Landjugend Mönchweiler dazu entschlossen, das Kreiserntedankfest 2026 zu übernehmen – denn es wäre seiner Ansicht nach zu schade, wenn das traditionsreiche Fest nicht stattfinden würde. „Erst als wir den Festplatz hatten“, so Jäckle, sei die Entscheidung aber schlussendlich gefallen: „Dann machen wir’s.“

19 Mitglieder habe der Festausschuss nun – bestehend aus aktiven und ehemaligen Mitgliedern der Landjugend. Die sich wiederum in Teams aufgeteilt haben, wie das Getränketeam, das Küchenteam, das Finanzteam und das Team Infrastruktur. „Das ist das größte“, berichtet Thora Meyer, stellvertretende Vorsitzende der Landjugend.

Der Festausschuss des Kreiserntedankfestes

In diesen jeweiligen Teams haben die Mitglieder des offiziellen Festausschusses wieder Helfer zu ihren Teams dazu geholt. Es seien also weit mehr als diese 19, die das Kreiserntedankfest planen und organisieren, meint Jäckle.

Probleme in der Planung tauchen allerdings an allen Ecken auf – und auch schon von Anfang an, meint der Vorsitzende. Es habe ein Missverständnis mit dem Festplatz geben, erläutert er. Obwohl ihnen die Nutzung zunächst zugesagt worden war, wurde diese anschließend wieder zurückgenommen.

Erleichterung folgte, nachdem die Gemeinde den Hartplatz neben dem Mönchweiler Sportplatz zu Verfügung stellte. Allerdings könne man das etwa 3000-Mann-Zelt nicht wie in den letzten Jahren aufstellen, da der Hartplatz vom Platz her begrenzt sei, so Jäckle.

Die Aufgabenliste für das Kreiserntedankfest

Auch Strom gebe es bislang nicht und für einen Abwasseranschluss läge das Gelände zu hoch, meint er. Für das Abwasser müsse dann noch gebaggert werden. Auf die Frage, wer das mache, antwortet Jäckle lachend: „Das machen wir wahrscheinlich selbst.“

Obwohl noch vieles auf ihrer Aufgabenliste für das Kreiserntedankfest steht, konnte der Festausschuss schon den ein oder anderen Punkt abhaken. Denn der Getränkehändler und der Metzger seien schon fix, erklärt Jäckle – ebenso wie die Kirche, ergänzt Meyer.

Unterstützung für das Kreiserntedankfest

Unterstützt wird der Festausschuss bei der Planung durch die Veranstalter aus den Vorjahren – vor allem durch die Landjugend Brigachtal und die Landjugend Weiler, berichtet die stellvertretende Vorsitzende. Es gebe viel Kontakt – in erster Linie was die Zahlen anginge, führt sie aus. Um die Hilfe dieser beiden Vereine seien sie besonders froh.

Jäckle, Meyer und Alexander Käfer, ein weiteres Mitglied des Festausschusses, erhoffen sich allerdings noch viel Unterstützung in und von der Gemeinde Mönchweiler. Besonders finanzielle Hilfe werde noch benötigt, erklärt Jäckle. Denn das sei ein „ziemlicher Kraftakt“.