Aktive der Dauchinger Landjugend sammeln am Samstag die ausgedienten Christbäume im Ort ein (von links): Timo Adolf, Lukas Hauser, Lukas Schleicher, Cedric Maier, Hannes Bertsche, Simon Hauser, und Tim Bertsche. Foto: Gertrud Hauser

Reges Treiben herrschte in Dauchingen. Die Dauchinger Landjugend sammelte die ausgedienten Christbäume ein. Zugleich bereiteten die beiden Dauchinger Zünfte für die fünfte Jahreszeit vor.

Unterstützt wurden sie auch von der KJG Niedereschach, diese Gruppe brachte mehrere Fuhren auf den Platz auf der Lehr. Auch vom Weilersbacher FC konnte die Landjugend deren eingesammelte Bäume holen.

 

Kräftig unterstützt wurde die Landjugend weiter von der evangelischen Freikirche der Liebenzeller Mission „EC -Villingen-Schwenningen“ aus Schwenningen, diese lieferten über 600 Bäume. Auch vom Garten- und Landschaftsbau Schump aus Villingen wurden ausgediente Christbäume gebracht. So hat sich der Platz auf der Lehr mit tausenden Bäumen gefüllt. Sie bilden die Nahrung für das Funkenfeuer das am Sonntag nach Fastnacht von den „Freunden des Funkenfeuers“ angezündet wird.

Fasnet im Ort präsent

Während nun die Dauchinger Landjugend die Symbole der Weihnachtszeit entsorgt hat, waren die Dauchinger Narrenzünfte dabei, die Fasnet im Ort präsent zu machen. Hier vor allen die Dauchinger Neckartäle Waldhexen die die Durchgangsstraßen mit Fasnetsbendel schmückten und am Brunnenplatz ihren Hexenbesen aufstellten. Schließlich dauert es nur noch knapp vier Wochen bis zum Dauchinger Nachtumzug, für den die Dauchinger Neckartäle Waldhexen verantwortlich sind.

44 Gruppen angemeldet

Wie von der Zunftmutter Silke Mühlbach berichtet, laufen die Vorbereitung hierzu auf Hochtouren. Schon jetzt haben sich 44 Gruppen zu diesem nächtlich, närrischem Spektakel am 15. Februar angemeldet, am Abend zuvor steigt hierzu die Partynacht in der Dauchinger Festhalle.

Narrenbaum gefällt

Auch die Baumsteller der Dauchinger Teufel-Zunft waren an diesem Samstag im Heitel-Wald unterwegs, um ihren Narrenbaum zu fällen, den sie dann fein säuberlich geschält mit mächtiger „Baumspitze“ geschmückt durch den Ort zogen. Auch die Teufels-Frauen waren aktiv und stopften ihre Fasnet-Puppe mit Stroh aus.

Diese hat aber nur ein kurzes Dasein, erscheint sie nur zum Fasnet verbrennen am Fasnetdienstagabend in der Öffentlichkeit.

Die beiden Dauchinger Zünfte sind bereit für die fünfte Jahreszeit und „s´goht degegen“, wie man hier sagt.