Oskar Schlemmers „Bauhaustreppe“ (1932) in der Ausstellung „Oskar Schlemmer – Visionen einer neuen Welt“ in der Staatsgalerie Stuttgart 2014. Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Seit 20 Jahren versucht die Enkelin von Oskar Schlemmer, an ihr Erbe zu kommen und das Werk des Opas vor dem Verschwinden zu retten. Eine neuer Prozess soll endlich das Chaos entwirren.

Stuttgart - Dem Richter hat es den Vatertag verhagelt. Kurz bevor er das Erbe Oskar Schlemmers verhandeln soll, ist Bernhard Schabel doch noch ein neuer Schriftsatz auf den Tisch geflattert. Als hätte sich in 20 Jahren nicht genug Papier angesammelt, das einerseits beweisen soll, dass Janine Schlemmer, Enkelin des Bauhaus-Künstlers, die Hälfte des Nachlasses zusteht. Auf zahllosen weiteren Seiten will ihr Cousin Raman dagegen den Beweis erbringen, dass die Forderungen unbegründet sind.

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