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Landfahrer in VS Karawane campiert wieder illegal

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Der Parkplatz am Gustav-Strohm-Stadion ist zwischen 19.30 Uhr und 7 Uhr eigentlich gesperrt. Über das Wochenende campieren dort allerdings wieder einmal Landfahrer. Foto: Pohl

VS-Schwenningen - Bereits im April dieses Jahres parkten französische Landfahrer mit ihren Wohnwagen auf dem Gustav-Strohm-Parkplatz. Weshalb ihr Aufenthalt dieses Mal noch unrechtmäßiger ist, lesen Sie in unserem (SB+)Artikel.

Nicht nur der Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt sich dieser Tage. Auch das Problem mit ausländischen Landfahrern kehrt nach Schwenningen zurück. Bereits im April dieses Jahres siedelten sich die Wohnwagen mit französischen Kennzeichen illegal auf dem Parkplatz am Gustav-Strohm-Stadion an.

Corona und Müll werden zum Problem

Seit Sonntag stehen erneut zahlreiche Autos und Wohnwagen auf dem BSV-Parkplatz, bereits am Tag zuvor hatten sie ihr Lager auf dem Schotterplatz an der Ausfahrt der Bundesstraße, oberhalb des Messeparkplatzes aufgeschlagen gehabt. Beide Flächen sind dafür allerdings nicht gedacht. Die Stadt hält "Am Stallberg" in Richtung Marbach einen extra eingerichteten Platz für das "fahrende Volk" vor, erklärt Pressesprecherin Oxana Brunner bereits im April gegenüber dem Schwarzwälder Boten. Außer auf dieser Fläche, sei das Campieren im Stadtgebiet nicht erwünscht.

Neben der Müllproblematik, welchen derartige Karawanen nach ein paar Tagen des Aufenthaltes meist an Ort und Stelle zurücklassen, ist in diesen Tagen vor allem aber auch das Thema Corona ein Faktor, weshalb der Aufenthalt der Landfahrer kritisch beäugt wird. Abstandsregeln zwischen Personen und Wohnwagen gelten zwar auch hier. Dass diese jedoch nicht immer eingehalten werden, sondern vielmehr angebliche Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den Wohnwagenbesitzern "nachgewiesen" werden, das war schon im April der Fall.

Bekanntes Problem bleibt

Unabhängig von all dem hat sich in der Zeit zwischen April und November allerdings tatsächlich etwas verändert. Wie bereits Mitte August berichtet, gibt es mittlerweile ein Nutzungsverbot des Parkplatzes, das nachts zwischen 19.30 Uhr und 7 Uhr gilt. Der ursprüngliche Grund dafür ist, dass sich die Tuningszene vermehrt dort getroffen und Störungen der Nachbarschaft verursacht hatte. Der Verstoß gegen das nächtliche Parkverbot kommt bei der Gruppe Landfahrer nun noch hinzu. Doch was bedeutet das rechtlich?

Oxana Brunner erklärt hierzu, dass es sich natürlich um ein zusätzliches Vergehen handele. Allerdings bleibt das Problem dasselbe, wie schon im April: "Schwierig ist und bleibt, den oder die Verantwortlichen ausfindig zu machen."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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