Bei der Sanierung des Trossinger Rathauses fließen Sanierungsmittel. Foto: Markus Schmitz

Die Stadt Trossingen erhält für das Gebiet Löhrstraße. Das Rathausprojekt profitiert davon.

Die 7,2 Hektar große Fläche des Sanierungsgebiets Löhrstraße profitiert seit einigen Jahren von der finanziellen Förderungen durch das Land.

Das Gebiet erstreckt sich über große Teile der Stadt– rund um die Löhr-, Linden- und Karpfenstraße, über das Rathaus samt Stadtpark und die Erlebniswiese. Nicht nur Straßen konnten so erneuert, sondern auch einen rumänische Integrationsstelle geschaffen werden. Neben zahlreichen privaten Generalsanierungen kann auch die Rathaussanierung samt neuem Anbau und der Hans-Neipp-Park durch das Programm gefördert werden. „Wir haben dieser Tage vom Land Baden-Württemberg die Information erhalten, dass wir nun weitere 1,3 Millionen Euro für das Sanierungsgebiet bekommen“, sagt Bürgermeisterin Susanne Irion.

Weitere Fördermittel

Das Geld wird für neben weiterer privaten Maßnahmen im Wesentlichen für den Erwerb des Hans-Neipp-Parks vom Land Baden-Württemberg und die Erweiterung des Rathauses eingesetzt. In den vergangenen Jahren hat Trossingen bereits 2,475 Millionen Euro als Fördermittel für das Sanierungsgebiet und weitere 822 000 für das Jugendzentrum an der Erlebniswiese erhalten. „So ist es uns möglich, dringend notwendige Maßnahmen umzusetzen, um die Lebens- auf Aufenthaltsqualität in der Stadt zu verbessern“, so die Bürgermeisterin weiter. Seit über 50 Jahren gibt es die Städtebauförderung des Landes Baden-Württemberg, mehr als 900 Kommunen haben bisher davon profitiert.

„Unser Dank geht auch an Guido Wolf, der sich immer mit viel Energie für unsere Belange einsetzt und stets als Fürsprecher für Trossingen auftritt“, betont die Bürgermeisterin.