Auch auf Elias Bürkle, Jonny Rothfuß und Johannes Fleischle kommt es an. Foto: Kraushaar

Der VfL Nagold gastiert am Samstag um 15.30 Uhr beim FC 07 Albstadt. Burak Tastan wird dann wieder an Bord sein. Ändert Marcel Schuon sein zuletzt erfolgreiches „Winning Team“?

Spitzenreiter TSG Balingen II ist am kommenden Wochenende spielfrei, die Verfolger SG Empfingen (Sonntag beim SV Croatia Reutlingen), SV Zimmern (Freitag beim SC 04 Tuttlingen) und der VfL Nagold (Samstag beim FC 07 Albstadt spielen alle auswärts.

 

Nur der VfB Bösingen hat mit dem Zehnten, dem VfL Mühlheim, ein Heimspiel der Marke „lösbar“. Eine Partie, die den VfL Nagold zusätzlich unter Druck setzt, denn sollte die Auswärtspartie bim FC 07 Albstadt schiefgehen, dürften die Bösinger schon am 26. Spieltag vor dem VfL stehen.

„Wir müssen gewinnen, erst dann können wir nach den anderen schauen“, lautet die Vorgabe von Marcel Schuon.

Marcel Schuon zufrieden

Der Nagolder Trainer konnte nach dem deutlichen 5:0-Erfolg im Heimspiel gegen den TSV Harthausen/Scher mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein, in der Tabelle fanden die drei Punkte aber keine Belohnung. Die TSG Balingen II hatte ihr Spiel gegen den FC 07 Albstadt mit 2:0, der SV Zimmern gegen die SpVgg Freudenstadt gar mit 7:0 gewonnen, die SG Empfingen (spielfrei) hat noch ein Spiel weniger.

„Es ist noch alles möglich“, sieht Marcel Schuon aufgrund von aktuell noch 27 zu verteilenden Punkte nicht so schwarz wie der eine oder andere Nagolder Fan. Dazu kommt, dass der VfL am Samstag beim schwächsten Angriff der Liga (21 Tore) gastiert.

Albstadt mit dem Rücken zur Wand

Aber Vorsicht: Im weiten Rund des Alb-Stadions kennt man die Wechselhaftigkeit der Nagolder – und der FC 07 steht selbst mit dem Rücken zur Wand. Die Null-Siebener werden alles daran setzen, den Rückstand auf den Relegationsplatz (SSC Tübingen/25 Punkte) zu verkürzen.

Ausrutscher nicht mehr erlaubt

Der Nagolder Coach weiß: Wenn seine Elf noch mit vorne eingreifen will, darf sie sich keinen Ausrutscher mehr erlauben. „Ja, man hatte einen Sieg von uns erwartet, aber ich möchte unsere Leistung nicht schmälern. Das 5:0 stimmt mich sowohl spielerisch auch wegen dem Zu-null zuversichtlich“, ließ sich Marcel Schuon entlocken.

Wer muss weichen?

Personell kehrt Burak Tastan zurück, womit sich die Frage stellt: Wer muss auf die Bank? Die rechte Seite hat mit Frederic Fleischle und Chris Wolfer gut harmoniert, Marius Hogg links ein gutes Spiel gemacht, Jonny Rothfuß zeigte sich überaus variabel und erzielte ein Tor, an Johannes Fleischle führt im Mittelfeld aktuell ohnehin kein Weg vorbei. Dass Marcel Schuon in der 62. Minute einen Vierfachwechsel vornahm, war eher dem Umstand geschuldet, die Ersatzbank bei Laune zu halten.

Auf der hatten mit Nico Gaiser, Matthias Rauser und Niklas Watzl gleich drei Offensivkräfte Platz genommen, beim Spielstand von 4:0 eine Aktion ohne Restrisiko. „Schaun mer mal“, ließ Schuon Spekulationen über die Startelf offen, ohne die These auszuschließen, das „Winning Team“ nicht zu verändern .