TSG-Coach Denis Epstein erwartet einen defensiv eingestellten Gegner. Foto: Kara

TSG Balingen II – SV Heinstetten (Sonntag, 15 Uhr). Und wieder ein Lokalschlager: Nach dem Gastspiel in Trillfingen trifft die TSG Balingen II mit dem SV Heinstetten wieder auf einen Rivalen aus dem eigenen Bezirk.

Erneut deuten alle Vorzeichen darauf hin, dass die Eyachstädter das Spiel wieder machen müssen und der Gegner hinten drin steht und auf Konter lauern wird. Dass die TSG damit mitunter Probleme hat, zeigte sich in Trillfingen. Trotz spielerischer Überlegenheit und einem deutlichen Chancenplus fing sich die Regionalliga-Reserve in der Nachspielzeit noch das das 1:1 ein.

Trotz dieser unglücklichen Punkteteilung ist die TSG II in dieser Saison weiterhin ungeschlagen und nimmt mit acht Punkten aus vier Partien den fünften Tabellenplatz ein.

Neben den Neuzugängen Philipp Prinz (SV Heselwangen) und Henry Seeger (SV Wittendorf) sind bei der TSG Balingen II gleich neun Spieler aus der eigenen U19 in den Kader hochgerückt. "Diese Entscheidungen waren wohl durchdacht und wurden in intensiven Gesprächen mit unserem U 19-Trainer Markus Bradtke entschieden. Er teilte mit, wem er den Sprung in den Landesligakader zutraut", sagt TSG-Trainer Denis Epstein. Mit Leon Mathauer, Levin Junginger und Florian Barth standen drei dieser Youngster gegen Trillfingen in der Anfangself. "Die Jungs aus der eigenen U19 machen ihre Sache bisher sehr gut. Einige haben sich schon jetzt zu einer festen Größe entwickelt. Die fehlende Spielpraxis nach der langen Pause ist ihnenaber allen anzumerken. Deshalb sollen auch alle zu ihren Einsätzen kommen", erklärt Balingens Trainer Denis Epstein. "Mit dem momentanen Kader bin ich sehr zufrieden. Wir sind auch in der Breite gut aufgestellt."

In anderen Sphären schwebt der SV Heinstetten, der vor seinem ersten Aufeinandertreffen mit der TSG Balingen II überhaupt nach dem 1:3 gegen den SV Ochsenhausen mit drei Punkten und 5:15 Toren den 16. Tabellenplatz einnimmt. "Ochsenhausen wäre schlagbar gewesen, allerdings haben wir zwei unnötige Fehler gemacht, die zu Gegentoren geführt haben. In der zweiten Hälfte ist uns der Anschlusstreffer gelungen; aber danach haben wir etwas den Faden verloren", analysiert Heinstettens Trainer Oliver Hack.

"Ich erwarte eine ähnlich schwere Partie wie in Trillfingen. Das könnte ein erneutes Geduldsspiel werden, denn der Gegner wird wohl erneut hinten drin stehen", blickt Epstein voraus.