Zwei Gesichter in einem Spiel zeigten die Königsfelder beim 1:4 gegen das beste Auswärtsteam der Liga aus Salem. Donaueschingen schöpft Mut.
LANDESLIGA SBFV
„RW Salem hat eine brutale Qualität. Diese haben sie gegen uns in der zweiten Hälfte gnadenlos gezeigt. Da hatten wir letztlich keine Chance mehr und haben zurecht mit 1:4 verloren“, haderte Trainer Patrick Fossé nach der 1:0-Halbzeitführung mit der Leistung seiner Elf.
Offenkundig waren zunächst die vielen positiven Dinge, wie das sichere Passspiel, die taktische Disziplin sowie die wenigen individuellen Fehler. Das schnelle Angriffsspiel wurde aber durch die schlechte Chancenverwertung zunichte gemacht.
„Gegen Salem kannst du dir sowas eben nicht erlauben. Da müssen wir das 2:0 nachlegen“, hatte der Gast insgesamt sieben Akteure auf dem Feld, die bereits höherklassig in der Regional-, Ober- oder Verbandsliga gespielt haben.
DJK Donaueschingen
Drei Spiele nicht verloren, fünf Punkte geholt – die Allmendshofener um Coach Benjamin Gallmann können trotz der Roten Laterne mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.
Der Anschluss an die anderen Kellerkinder wurde hergestellt. „Durch den 2:1-Sieg gegen Singen haben die beiden Remis in Dettingen und Frickingen jetzt viel mehr Bedeutung.“
Gallmann musste sich mit seinem Team im Kellerderby personell wieder in Minimalbesetzung durchbeißen.
Zum Thema Personalverstärkungen im Winter sagt der DJK-Trainer: „Wir halten Augen und Ohren offen. Unsere Ausgangslage macht es nicht einfacher in Sachen Attraktivität. Wir freuen uns über Verstärkungen. Wichtiger für mich ist die Rückkehr der Langzeitzeitverletzten.“