Hiobsbotschaft für die DJK Donaueschingen: Leistungsträger Max Schneider (links) droht länger auszufallen. Foto: Roland Sigwart

Der fünfte Spieltag in der Landesliga steht an. Die DJK Donaueschingen tritt daheim gegen den VfR Stockach an. Auswärts sind der FC Bad Dürrheim (bei der SG Dettingen) und der FC Königsfeld (bei F.A.L.) an der Reihe.

DJK Donaueschingen – VfR Stockach (Sonntag, 15 Uhr). Nach nur fünf Wochen gibt es am Sonntag schon ein Wiedersehen zwischen beiden Teams in der Liga. Am 30. Juli besiegten die Donaueschinger in der ersten Hauptrunde des südbadischen Pokalwettbewerbs den VfR Stockach mit 5:0. DJK-Coach Benjamin Gallmann möchte an diesem Ergebnis aber überhaupt kein Maßstab mehr anlegen: "Stockach hat in den ersten Spielen gegen Radolfzell einen 0:2-Rückstand zu einem 2:2 wettgemacht und souverän mit 4:0 beim SC Konstanz gewonnen. Es wird am Sonntag auf Kleinigkeiten und auf die Tagesform ankommen", so der Donaueschinger Trainer.

Klare Forderung von DJK-Coach Benjamin Gallmann

Benjamin Gallmann zieht nach den ersten fünf Spielen eine erste Zwischenbilanz: "Unsere Ergebnisse haben überwiegend gestimmt, aber unsere Leistungen hätten insgesamt konstanter sein müssen. Die Landesliga ist sehr ausgeglichen. Wenn wir nicht in jedem Spiel in den 90 Minuten an unser Leistungslimit gehen, werden wir nicht ausreichend punkten."

Gegen Stockach werden der verletzte Max Schneider (Verdacht auf Bänderriss im Sprunggelenk), Heiko Reich und Raphael Schorpp (beide Urlaub), Maximilian Richter (krank) sowie der gesperrte Steffen Hönig fehlen.

FC Bad Dürrheim bei der SG Dettingen-Dingelsdorf

SG Dettingen-Dingelsdorf – FC Bad Dürrheim (Samstag, 15.30 Uhr). Im fünften Anlauf in dieser Saison soll es für den FC Bad Dürrheim mit einem Sieg endlich klappen.

Die Leistungen in den vergangenen Wochen stimmten bei den Kurstädtern. Das Manko aber: "Wir machen unsere Chancen einfach nicht rein. Ich habe mir unsere bisherigen Spiele auf Video noch einmal angesehen. Pro Partie haben wir im Schnitt sieben, acht sehr gute Torchancen", blickt Coach Enrique Blanco zurück. Die Bad Dürrheimer Gegner waren bisher viel effizienter als der FCB. Klar ist, die bisherige Ausbeute von zwei bei zwölf möglichen Punkten spiegelt nicht das Potenziel wider, das diese neuformierte Bad Dürrheimer Mannschaft eigentlich besitzt.

Das nächste Ziel lautet nun für den FC Bad Dürrheim, gegen die SG Dettingen aus einer kompakten Abwehr heraus zum Erfolg zu kommen.

Die Gastgeber aus dem Konstanzer Stadtteil legten einen erfolgreichen Saisonstart hin, holten aus den ersten vier Spielen sieben Punkte. Trainiert wird die SG Dettingen vom Ex-Nullachter David D’Incau.

Bei den Bad Dürrheimern fehlen die beiden gesperrten Tijan Jallow (Rot) sowie Daniel Garcia (Gelb-Rot). Hinter dem Einsatz von Silviu Pacurariu (Verdacht auf Nasenbeinbruch) steht noch ein Fragezeichen.

Königsfelder wollen mit viel Mut bei der SpVgg F.A.L. agieren

SpVgg F.A.L. – FC Königsfeld (Sonntag, 15 Uhr). Die Königsfelder fahren zum Tabellenelften nach Frickingen. Die vergangenen beiden Partien, aus denen die Königsfelder vier Punkte holten, geben allerdings dem Aufsteiger Mut für den Sonntag. Stürmer Patrick Lauble, den gegen den FC Neustadt eine Übelkeit plagte, ist wieder mit an Bord. Sait Hamurcu kehrt aus dem Urlaub zurück. "Dennoch haben wir auch Spieler, die noch im Urlaub sind. Unser Kader für das kommende Spiel ist deshalb noch dünn besetzt", zeigte es Königsfelds Trainer Patrick Fossé auf. Fehlen werden auf jeden Fall Erik Raab und Nico Rall (beide im Urlaub). Auf eine mehrmonatige Australien-Reise begibt sich nach Enrico Brydniak nun ebenso Tim Berger bis zum Jahresende. Längst eine überzeugende feste Größe ist dagegen Nachwuchskeeper Daniele Fiormarino im Königsfelder Team geworden.

Die SpVgg-Elf von Trainer Florian Stemmer hat von den ersten vier Begegnungen nur eine gewonnen und wartet jetzt – bereits seit vier Pflichtspielen – auf den nächsten Sieg. Torjäger Quendrim Krasniqi und Haudegen Mark Burgenmeister haben in der Offensive zwar bereits wieder ihre Treffsicherheit gefunden, doch noch befinden sich die Linzgauer nicht in Bestform. "Dies ist unsere Chance. Wir haben nichts zu verlieren, wenn wir wieder mit dem Mut, dem Einsatz sowie dem Engagement, das wir in den vergangenen Spielen zeigten, agieren", so Patrick Fossé. "Unser Ziel ist es, uns in den 90 Minuten gut zu verkaufen und etwas Zählbares mitzunehmen."