Zum Ende der Vorrunde siegte der TSV Trillingen mit 4:1 gegen den TSV Nusplingen. Wer holt sich diesmal die Punkte? Foto: Kara

"Derbytime", ist auf dem Sportgelände im Nusplinger "Brünnele" angesagt, wenn der TSV Nusplingen am Samstag um 15.30 Uhr in der Aufstiegsrunde der Landesliga Staffel IV den TSV Trillfingen empfängt.

"Derbytage sind Festtage", und so werden sowohl der TSV Nusplingen, als auch der TSV Trillfingen mit frohen Mutes und voller Motivation in diesen Lokalkampf gehen. Beide Mannschaften haben ihr Saisonziel Klassenerhalt schon längst erreicht und können von daher befreit aufspielen. Allerdings scheint auch etwas der letzte Biss verloren worden zu sein.

Wie erwartet tun sich die Duellanten in der Aufstiegsrunde schwer, so dass am Ende vermutlich mehr Niederlagen als Siege zu Buche stehen werden. Damit war aber bereits im Vorfeld der Aufstiegsrunde zu rechnen, da der Rückstand auf die führenden Teams einfach zu groß war. Hinzu kommt, dass die Vereinsverantwortlichen hüben wie drüben schon seit Wochen mit großen Personalproblemen zu kämpfen haben und nie einen Hehl daraus gemacht haben, in der ein oder anderen Partie taktische oder personelle Feldversuche zu unternehmen.

Dass aber beide Teams momentan vor allem defensiv so große Sorgen haben, kommt doch etwas überraschend. Die Nusplinger, die in der Aufstiegsrunde nur beim torlosen Unentschieden gegen den FV Ravensburg II punkteten, bekamen allein in den vier Begegnungen gegen den FV Biberach (1:5), gegen den TSV Riedlingen (1:4) und in der Vorwoche gegen die TSG Balingen II (0:4) 13 Gegentore eingeschenkt. Schon beim 1:4 gegen den TSV Trillfingen in der Hinrunde wackelte die Hintermannschaft der Bärataler bedenklich.

Lokalrivale Trillfingen musste sich mit jeweils 1:6 dem neuen Tabellenführer Biberachern sowie dem FV Ravensburg II geschlagen geben und zog zudem unlängst mit 0:4 gegen den FV Olympia Laupheim den Kürzeren.

"Wir müssen aktuell ein wenig aufpassen, dass wir die Saison nicht herschenken", geht Trillfingens Spielertrainer Dennis Söll auf die augenblickliche Situation ein. "Nusplingen ist ein Gegner der selben Kragenweite. Ich glaube, dass wir uns noch einmal aufraffen können und eine bessere Leistung zeigen werden", ergänzt Söll. Die "Rote Laterne" der Aufstiegsrunde werden die Trilllfinger auch nach diesem Spieltag weiterhin behalten, doch mit einem Sieg könnten die Gäste bis auf zwei Zähler an die Bärataler heranrücken. So ist für eine Ausgangslage gesorgt, die für eine spannende Partie sorgen könnte.