Im Hinspiel musste sich der TSV Straßberg der SG Empfingen nur knapp mit 1:2 geschlagen geben. Ob auch diesmal wieder ein gutes Ergebnis gelingt? Die Gastgeber sind klar favorisiert. Foto: Kara

Die Schmeien-Kicker sind am Samstag um 14.30 Uhr bei der SG Empfingen nur Außenseiter.

Die Trauben sehr hoch hängen werden am Samstag für das Schlusslicht aus Straßberg im Gastspiel beim Tabellenzweiten.

 

Die Gäste sind nur in der Außenseiterrolle

Die Ausgangslage spricht eine deutliche Sprache: Empfingen ist mit 32 Punkten Tabellenzweiter mit zwei Zählern Rückstand auf Tabellenführer FC Rottenburg. Die Gäste haben als 16. des Tableaus erst einen Sieg und insgesamt sechs Punkte auf dem Konto. Straßberg ist in dieser Partie nur der Außenseiter.

TSV-Trainer Kleiner hofft auf einen „versöhnlichen Abschluss“

Das weiß auch Trainer Marc Kleiner. „Das ist natürlich eine Hammeraufgabe und wird eine große Herausforderung für uns. Empfingen ist in einer sehr guten Verfassung und hat sehr, sehr gute Einzelspieler. Doch wir wollen noch einmal alle Kräfte mobilisieren, und versuchen, als Team in Empfingen zu bestehen, um einen versöhnlichen Abschluss zu schaffen in unserem letzten Spiel des Jahres.“

TSV blickt auf ein „verkorkstes Jahr 2024“ zurück

Das wäre umso wünschenswerter für die Schmeien-Kicker, die, so Kleiner, „auf ein verkorkstes Jahr 2024“, zurückblicken. „Das war ein sehr negatives Jahr für uns. Wir haben in der Rückrunde der Vorsaison uns jetzt in der Vorrunde nur zwei Siege in der Landesliga errungen. Deshalb wollen wir noch einmal alles geben, um das Jahr mit einem positiven Erlebnis abzuschließen, um mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen.“

Empfingen will mit Sieg in die Winterpause

Auf vorweihnachtliche Geschenke dürfen Kleiner, der sich auf das Wiedersehen mit Empfingens Coach Alexander Eberhart freut, und seine Mannen aber nicht hoffen. Denn der SG-Cheftrainer stellt klar, was am Samstag für ihn und seine Mannschaft das Ziel sein wird: „Wir sind gut drauf und werden den kommenden Gegner nicht unterschätzen. Der erste und der letzte Eindruck zählen bekanntlich. Daher wollen wir mit einem Sieg in die Winterpause gehen.“

In der Winterpause sollen die Akkus wieder aufgeladen werden

Der Optimismus ist nicht unberechtigt. Zuletzt konnten die Empfinger im Spitzenspiel gegen Nagold vollauf überzeugen. Es scheint fast, als käme die bevorstehende Winterpause zur Unzeit. Eberhart zeigt sich zwiegespalten: „Zum einen sind wir gerade gut in Fahrt und haben vier der letzten fünf Spiele gewonnen. Zum anderen tut die Winterpause unseren Spielern gut, um ihre Akkus wieder aufzuladen.“

SG-Trainer hat keine Personalsorgen

Straßbergs Trainer Kleiner kann in Empfingen auf die gleichen Akteure, die in der Vorwoche bei der 0:2-Niederlage beim SC Tuttlingen auf dem Platz standen, zurückgreifen. Sein Empfinger Kollege kann derweil aus den Vollen schöpfen und muss nur auf den langzeitverletzten Abwehrchef Timo Theurer (Kreuzbandriss) verzichten.