Philipp Beiter blieb in seinem ersten Spiel mit dem BSV gleich ohne Gegentor. Der Torwart-Riese wird weitere Spiele bestreiten. Foto: Heinz Wittmann

Nach dem 1:0 in Nehren am Mittwochabend wartet auf den BSV die nächste hohe Hürde. Mit der SG Empfingen kommt der Tabellenzweite nach Schwenningen. Und der braucht dringend Punkte.

Landesliga: BSV 07 Schwenningen – SG Empfingen (Samstag, 15.30 Uhr). Die Gäste kassierten am vergangenen Wochenende eine bittere 0:1-Heimpleite gegen den SV Nehren und sind mit 57 Punkten aus 27 Spielen Tabellenzweiter. Der Rückstand auf Balingen II beträgt bereits sieben Zähler, außerdem hat die TSG-Reserve noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Der Drittplatzierte SV Zimmern liegt hingegen gerade mal ein Punkt hinter Empfingen.

 

Die Mannschaft von SG-Trainer Alexander Eberhart muss nun also dringend siegen, um weiter die Hoffnung auf den Aufstieg zu haben. In der kommenden Saison übernimmt das Team bekanntlich Steffen Breinlinger, dessen Engagement beim FC 08 Villingen in dieser Saison ein vorzeitiges Ende nahm.

Die Empfinger sind das auswärtsstärkste Team der Liga. In 13 Spielen auf fremden Plätzen fuhren sich nicht weniger als 30 Punkte ein. Die Offensive mit 76 Toren kann sich mehr als sehen lassen.

Pascal Schoch ist mit 20 Treffern der Toptorjäger der SGE. Er erzielte zwei Treffer mehr als BSV-Goalgetter Fabio Chiurazzi. Lediglich Mirhan Inan von der TSG Balingen II hat mit 23 Toren noch öfters in der Landesliga Staffel 3 eingenetzt.

Fabio Chiurazzi war am Mittwoch in Nehren beruflich verhindert, ist jetzt am Samstag aber wieder an Bord. In Nehren sprang Christoph Hall in die Bresche, erzielte mit seinem ersten Saisontreffer das goldene Tor zum 1:0-Sieg. BSV-Trainer Jago Maric: „Wir haben es in Nehren gut gemacht. Wir haben dem Gegner in 90 Minuten nur eine Chance zugelassen, allerdings haben wir drei 100-prozentige Chancen vergeben.“

BSV-Keeper bekommt weitere Chancen

Im Tor der Nullsiebener stand erstmals Philipp Beiter. Der 1,92 Meter große Winterneuzugang aus Denkingen feierte gleich einen „Shut-out“, blieb ohne Gegentor. „Philipp hat es gut gemacht, hat Souveränität ausgestrahlt“, urteilte Maric über den erst 19-Jährigen. Beiter soll nun ein paar weitere Spiele bekommen, wird aller Voraussicht nach auch gegen Empfingen zwischen den Pfosten stehen.

Maric mit Blick auf den Samstag: „Wir haben mit dem Spiel unter der Woche sicherlich ein paar Körner liegen gelassen. Wir freuen jetzt auf ein Spiel gegen ein weiteres Topteam.“ Der Schwenninger Übungsleiter weiter: „Empfingen ist unter Druck, die müssen gewinnen. Wir haben hingegen keinen Druck, freuen uns auf das Spiel und wollen das nächste Topteam ärgern.“

Der BSV ist mit 42 Punkten aus 27 Spielen als Tabellenachter im gesicherten Mittelfeld. In der Hinrunde trennten sich beide Kontrahenten in einer emotionalen Partie mit 1:1. Marius Tittjung hatte Empfingen in der 23. Minute in Führung geschossen, Drion Panxhaj gelang in der achten Minute der Verlängerung der Ausgleich. Auf Empfinger Seite sah Sandro Mihic die Rote Karte, auf Schwenninger Seite bekamen Dragan Ovuka und Franck Bonny Gelb-Rot.