Marius Tittjung (in Rot) im Zweikampf mit Rottenburgs Nick Heberle Foto: Eibner-/Kunze

Die SG Empfingen will nach der Niederlage gegen den FC Rottenburg direkt wieder punkten. Bei den formstarken Tuttlingern wird es aber schwer.

SC Tuttlingen – SG Empfingen (Sonntag, 15 Uhr). Neues Spiel, neue Chance für die Landesliga-Fußballer der SG Empfingen, es besser zu machen.

 

Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen den FC Rottenburg steht mit der Auswärtsaufgabe gegen die formstarken Tuttlinger eine nicht minder schwere Aufgabe für die Mannschaft von Alexander Eberhart und Daniel Seemann auf dem Spielplan. Die Empfinger müssen sich vor allem im Torabschluss gewaltig steigern, wollen sie nicht in Tuttlingen das Spiel als Verlierer verlassen.

Effizienz gefehlt

Nicht verwunderlich, dass das Empfinger Trainerteam in der Vorbereitung auf das Spiel am Sonntag den Fokus auf die eigenen Torabschlüsse gelegt hat. „Der Spaßfaktor stand bei uns im Training im Vordergrund und die Spieler sind zu vielen Torabschlüssen gekommen. Wir wissen, dass es in den letzten Spielen im Torabschluss bei uns an der Effizienz gefehlt hat. Gelingt uns das besser in Tuttlingen, werden wir dort auch was holen.“

Für Empfingens Alexander Eberhart ist das Spiel gegen den SC Tuttlingen auch ein Zusammentreffen mit einem sehr geschätzten Trainerkollegen. Mit seinem Gegenüber auf der Trainerbank Andreas Probst ist Eberhardt im regelmäßigen Kontak. „Wir tauschen uns über die Gegner aus und und geben uns gegenseitig Tipps. Ich schätze Andreas auch menschlich sehr. Er ist ein sehr angenehmer Trainerkollege.“

Vier Siege, fünf Spiele

Wie schnell es in die eine oder auch in die andere Richtung gehen kann, dafür sind die Tuttlinger für Eberhart das beste Beispiel. „Die haben die ersten fünf Spiele alle verloren und jetzt zuletzt in fünf Spielen, vier Siege geholt. Das zeigt, wie eng es in der Liga aktuell zugeht.“

Vorsicht vor Buba Camara

Vor allem den Wirkungskreis von Tuttlingens Stürmer Buba Camara sollten die Empfinger im Auge behalten. Camara ist nicht nur mit seinen sechs Toren Tuttlingens bester Torschütze, sondern auch mit seinen Sololäufen ein ständiger Unruheherd im Spiel der Mannschaft von Andreas Probst. Schafft es die SG, den Tuttlinger Stürmer in den Griff zu bekommen, ist schon viel gewonnen.