Im Hinspiel hatten sich Sandro Mihic und die SGE in Freudenstadt schwer getan. Foto: Wagner

Im von der Papierform ungleichen Duell zwischen der SG Empfingen und dem Tabellenletzten aus Freudenstadt wollen vor allem die Gastgeber ihren positiven Lauf weiter fortsetzen.

SG Empfingen – SpVgg Freudenstadt (Samstag, 15.30 Uhr). Es hat ganz offensichtlich den Anschein, dass die SG Empfingen und der SV Zimmern den Relegationsplatz nach oben unter sich ausmachen werden. Um das zu realisieren, steht am Samstag ein Pflichtsieg für die SGE auf dem Programm.

 

Die Perspektiven der beiden Mannschaften, die sich am Samstag in Empfingen auf dem Sportplatz gegenüberstehen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Aus Freudenstädter Sicht ist der Ligaverbleib rechnerisch zwar immer noch möglich, aber auch das Trainerteam Elvedin Djekic und Sergej Steblau geht davon aus, dass in der kommenden Saison wieder in der Bezirksliga Nordschwarzwald Fußball gespielt wird. Abschenken wollen die Freudenstädter aber die letzten Spiele keinesfalls. „Wir wollen in den restlichen Spielen in der Landesliga noch alles aufsaugen und so viel wie möglich für die kommende Saison mitnehmen. Wichtig ist uns auch, dass die Spieler die bisher wenig gespielt haben, jetzt mehr zum Einsatz kommen“, erklärt Freudenstadts Trainer Sergej Steblau.

Ob die Freudenstädter dem Aufstiegskandidaten auswärts in Empfingen ein Bein stellen können, wie beim 2:2 im Hinspiel, kann Freudenstadts Trainer nicht versprechen. „Die Empfinger haben nicht nur in der Breite einen sehr guten Kader. Die Aufgabe, auswärts in Empfingen etwas zu holen, wird extrem schwer für uns.“ Die Auswärtsbilanz der Gäste, die immer noch auf ein Erfolgserlebnis in der Fremde warten, spricht Bände.

Ein Fragezeichen

Bis auf den bis zum Saisonende verletzt fehlenden Nico Kinsky und den Rot gesperrten Adrian Nahodovic sollten auf Freudenstädter Seite alle Mann an Bord sein. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Mert Karaaslan (muskuläre Probleme).

Die Empfinger gehen dagegen mit reichlich Rückenwind in das Spiel gegen den Tabellenletzten und haben nach der Winterpause noch kein Spiel verloren. Empfingens nach der Saison scheidender Trainer Alexander Eberhart hat keinen Grund an seiner Mannschaft zu zweifeln. „Wir sind gut drauf und wenn wir die Spiele so bestreiten wie zuvor, bin ich mir ziemlich sicher, dass die Punkte hier bei uns bleiben werden. Das soll auf keinen Fall arrogant klingen.“

Für Startelf empfohlen

Im Hinspiel herrschten winterliche Bedingungen mit denen die Freudenstädter besser klar gekommen waren.

Auch der Umstand, dass die personelle Situation sich beim Tabellenzweiten in den letzten Wochen deutlich entspannt hat, ist sicher kein Nachteil. So wurden im letzten Spiel in Reutlingen Pascal Schoch, Sonay Erdem oder auch Noah Scheurenbrand erst im Verlauf der zweiten Halbzeit von ihrem Trainer eingewechselt. Schoch empfahl sich bei seinem Kurzauftritt in Reutlingen mit zwei Tore für einen Startplatz am Samstag gegen die Kurstädter. Bis auf den privat verhinderten Daniel Schima wird der Empfinger Kader der gleiche sein, wie schon in der Vorwoche.