Auf Nico Gulde und den TuS wartet am Samstag das nächste Heimspiel. Foto: Wagner

Kann der TuS Ergenzingen an das Comeback aus dem Derby gegen Freudenstadt anknüpfen? Wichtig wäre es, denn gegen den kommenden Gegner sah man im Hinspiel schlecht aus.

TuS Ergenzingen – SC 04 Tuttlingen (Samstag, 15.30 Uhr). Nach dem ernüchternden 5:6 im Derby gegen die SpVgg Freudenstadt muss der TuS Ergenzingen schnell einen Haken hinter die Pleite machen und den Fokus auf den nächsten Gegner lenken. Denn am Karsamstag kommt mit dem SC 04 Tuttlingen ein Gegner, der weitestgehend gesichert ist.

 

„Es gilt, nicht nur unsere Wunden zu lecken, sondern auch aus dem Hinspiel zu lernen“, weiß TuS-Trainer Florian Schwend. Denn im Hinspiel war der TuS weitestgehend chancenlos und verlor 0:3. „Im Zentrum ist Tuttlingen stabil und hat gegen uns so gut wie nichts zugelassen. Außerdem haben sie mit Buba Camara ihren Topscorer auf dem Flügel“, schildert Schwend, der erreichen will, die starken Akteure aus dem Spiel zu nehmen.

Kein leichtes Unterfangen für ein Team, das zuletzt etliche Rückschläge kassierte. „Wir haben das letzte Spiel per Video analysiert und hatten Einzelgespräche. Wir müssen wieder an unsere Stärken glauben“, sagt Schwend. Positiver Faktor aus dem 5:6 gegen Freudenstadt: Ergenzingen kam nach dem Stand von 1:6 zurück und bis auf ein Tor heran. „Es hat gezeigt, dass die Mannschaft nicht tot ist. Trotzdem ist es unglaublich, dass fünf geschossene Tore am Ende nicht für einen Auswärtssieg reichten“, betont der Coach.

Verletzter Spieler

Für das kommende Spiel wird er fast den identisches Kader wie gegen Freudenstadt zur Verfügung haben. Nico Bogensperger, der verletzt raus musste, hat sich die Schulter geprellt und wird zwei bis drei Wochen fehlen. Da die U19 über Ostern spielfrei hat, wird Schwend das Team gezielt positionsbedingt verstärken.

Für das kommende Spiel und auch die anstehenden Wochen hat man beim TuS beschlossen, „keine Panik auszurufen“. „Wir planen keine Punkteausbeute als Ziel oder ähnliches. Wir wissen, dass wir kurzfristig punkten müssen, dürfen uns aber nicht unter Druck setzen.“