Im Lokalkampf gegen den SSC Tübingen wartet auf Ergenzingen ein Gegner, der eine fast identische Ausbeute aufweist. Für den TuS die Chance, sich Luft zu verschaffen.
SSC Tübingen – TuS Ergenzingen (Sonntag, 15.30 Uhr). Mit einem überraschenden Punktgewinn gegen den VfL Nagold im Gepäck reisen die Ergenzinger zum SSC Tübingen.
Im Aufsteigerduell treffen zwei Mannschaften aufeinander, die bislang eine sehr ähnliche Saison spielen. Viermal gewonnen, neun Niederlagen – beim TuS kommt lediglich das Remis gegen Nagold noch dazu, ansonsten stehen beide fast identisch da. Im Sechs-Punkte-Spiel wollen Trainer Florian Schwend und seine Ergenzinger nach sechs sieglosen Spielen den Bock umstoßen.
„Tübingen und wir sind zwei Teams, die aus einer ähnlichen Situation kommen. Wir sind Aufsteiger, beide gut gestartet und haben beide einen Negativlauf hinter uns. Die Tübinger wollen mutig Fußball spielen so wie wir auch“, schätzt Schwend den Gegner ein.
„Die Mannschaft lebt “
Ziel für sein Team ist es, das Positive aus den Spielen der letzten beiden Wochen mitzunehmen. „Balingen und Nagold waren ähnliche Spiele. Auch gegen Balingen hätten wir einen Punkt mitnehmen können. Es hat gezeigt: Die Mannschaft lebt und ist von der Stimmung her gut drauf.“
Personell gibt es beim TuS derzeit keine Rückkehrer, allerdings fehlen Julian Ciossek und Torspieler Felix Bader, der die letzten beiden Spiele im Kasten war. „Daher müssen wir wieder ein bisschen umbauen.“
Positiv ist, dass Julian Ziegler bis zur Winterpause aus den A-Junioren hochgezogen wurde und nun in der Landesliga aushelfen wird. „Er war schon bei den letzten beiden Spielen dabei und ist ein flexibel einsetzbarer Offensivspieler.“
Ärgerlich sind für Florian Schwend immer noch die langen Sperren für Oliver Ignacz und Nico Gulde. „Die Sperren sind immer noch zu hoch – vor allem die neun Spiele von Oliver Ignacz.“