Der TuS Ergenzingen (in Blau) möchte mal wieder einen Dreier holen. Foto: Wagner

Das Kellerduell in der Landesliga ist kaum noch relevant. Trotzdem möchte der TuS Ergenzingen alles geben. Der letzte Dreier Ende September gegen den SV Nehren.

FC 07 AlbstadtTuS Ergenzingen (Freitag, 19 Uhr). Das Kellerduell in der Landesliga hat aus tabellarischer Sicht nur noch eine geringe Bedeutung.

 

Auch TuS-Trainer Florian Schwend blickt realistisch auf die Situation: „Wir gehen, ich will nicht sagen befreit rein, aber ohne Druck trifft es ganz gut. Wir sind uns der aktuellen Lage durchaus bewusst – es würde an ein Wunder grenzen, würden wir die Klasse noch halten.“

Der Rückstand auf den Relegationsplatz, den aktuell der SSC Tübingen belegt, beträgt bereits zehn Punkte.

Letzter Dreier ist ewig her

Der letzte Landesligasieg der Ergenzinger liegt schon etwas länger zurück.: Am 27. September des vergangen Jahres.

Man konnte den SV Nehren zuhause mit 4:1 bezwingen. „Wenn man die letzten Wochen betrachtet, waren wir schon sehr nah dran an einem Sieg. Fakt ist aber: Wir wollen die Runde nicht mit diesem Gefühl beenden und sind deshalb bestrebt, noch den einen oder anderen Punkt und auch einen Sieg einzufahren“, so Schwend über den Saisonendspurt der Ergenzinger.

Für den TuS-Coach hat ein Erfolg auch über die Tabelle hinaus Bedeutung. Es gehe darum, nach der langen Durststrecke wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern und die Moral der Mannschaft hochzuhalten.

Das Beste rausholen

Aktuell belegt der TuS den vorletzten Platz in der Landesliga, Staffel 3. Das Saisonziel, das Schwend seinem Team setzt ist, die bestmögliche Abschlussplatzierung zu erreichen.

„Wir haben schon noch vor, dass wir einen oder zwei Plätze vielleicht noch hochkommen. Wir wollen die Runde natürlich bestmöglich beenden und nicht auf dem vorletzten Platz stehen – das muss unser Ziel sein“, zeigt sich Florian Schwend motiviert.