Torhüter Chris Leitenberger und dem FC 07 Albstadt droht der bittere Gang in die Bezirksliga. Foto: Kara

Für den FC 07 Albstadt geht es im Flutlichtduell gegen Ergenzingen um alles. Der TSV Harthausen/Scher schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf, erwartet aber ein schweren Gegner.

FC 07 AlbstadtTuS Ergenzingen (Freitag, 19 Uhr). Bereits am Freitagabend (19 Uhr) geht es für den FC 07 Albstadt (20 Punkte) am 30. Spieltag der Landesliga praktisch um alles: Die stark abstiegsbedrohten Zollernalb-Kicker empfangen im Albstadion die TuS Ergenzingen (18) zum direkten Kellerduell. 

 

Für beide Teams ist es bei nur noch fünf ausstehenden Partien wohl die letzte Chance, mit einem Sieg die theoretische Möglichkeit auf den Relegationsplatz, aktuell belegt vom SSC Tübingen (28), am Leben zu halten.

„Wir wollen und müssen das Spiel unbedingt gewinnen“, gibt FC-07-Spielertrainer Samed Akbaba die klare Marschroute vor. Personell kann er dabei im Vergleich zur Vorwoche, als sieben Spieler verletzungsbedingt fehlten, wieder auf einen breiteren Kader zurückgreifen. Einzig der rotgesperrte Markus Pasternak steht nicht zur Verfügung. Ein Selbstläufer wird die Partie jedoch keinesfalls. Schon das Hinspiel war ein echter Fußball-Krimi, den Albstadt dank eines Last-Minute-Treffers von Nikola Nikoletic mit 2:1 für sich entschied. Zuletzt musste der Aufsteiger um TuS-Trainer Florian Schwend allerdings einen Rückschlag hinnehmen: Das Heimspiel gegen den TSV Harthausen/Scher ging in der Nachspielzeit noch mit 2:3 verloren. Für den FC 07 zählt daher am Freitagabend nur eines: ein Sieg im Kellerduell, um den letzten Strohhalm im Kampf um den Klassenerhalt zu greifen. TSV Harthausen/Scher – SV Zimmern (Samstag, 15.30 Uhr). Der TSV Harthausen/Scher ist gerade so etwas, wie die Mannschaft der Stunde. Hatten viele die Scher-Kicker im Kampf um den Klassenerhalt bereits abgeschrieben, ist die Mannschaft von Trainer Stefan Bach nach dem 3:2-Erfolg beim TuS Ergenzingen wieder nahe an der Konkurrenz vom SSC Tübingen und SV Seedorf dran. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es jedoch auf dem heimischen Rasen gegen eines der Topteams. „Es kommt der SV Zimmern, eine Topmannschaft. Da wissen wir, dass es ein anderes Kaliber wird, wie Ergenzingen, aber wir spielen zu Hause und haben durch den Sieg letzte Woche viel Selbstbewusstsein getankt“, weiß Coach Stefan Bach.

Noch fünf Endspiele 

„Wir werden alles tun, um das Spiel zu gewinnen. Es wird sehr schwer, doch es sind für uns jetzt noch fünf Endspiele und so werden wir die Partie auch angehen und unsere bestmögliche Leistung auf den Platz zu bekommen“, so Bach. 

Ausfallen wird aber definitiv Stürmer Matthias Endriß. „Das ist sehr schmerzhaft für uns. Er muss zum MRT. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist, aber am Sonntag nach dem Spiel hat es nicht gut ausgesehen. Wir hoffen, dass es nichts Langwieriges ist und wir doch noch in der Saison auf ihn zurückgreifen können.“